Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Leinsaat: Höhere Steuern auf Importe in die EU

6. Juni 2024 um 15:36 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

BRÜSSEL/OTTAWA. Die graduelle Erhöhung der Einfuhrsteuer auf russische Leinsaatimporte in die EU ist beschlossen. Dass diese nicht sofort in Gänze angepasst werden, sorgt für Ernüchterung bei kanadischen Händlern.

Preise gehen nach oben

Der im April diskutierte Vorschlag zur Erhöhung der Importzölle auf russische Agrarprodukte, darunter auch Leinsaat, wurden Ende Mai nun offiziell bestätigt. Bezüglich Leinsaat aus Russland gilt, dass der Importzoll in erster Instanz bis zum 31. Dezember 2024 bei 10% liegen wird. Es folgt eine Erhöhung zum 01. Januar 2025 auf 20% und ab dem 01. Januar 2026 sollen auf Leinsaatimporte aus Russland 50% Einfuhrsteuer entfallen.

Diese Nachricht mussten viele Verarbeiter in der EU erst einmal sacken lassen, auch wenn

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
02.07.2026
OTTAWA/BRÜSSEL. In Kanada kam es bei der Leinsaataussaat zu Verzögerungen. Kleinere Anbauflächen als erwartet sind die Folge. EU-Länder haben in der Saison 2025/2026 mehr als 680.000 mt Leinsaat importiert.
Ölsaaten
02.07.2026
NEU-DELHI/BRÜSSEL. Im Juli wird einer weiterer Sesam-Tender erwartet. Das wirkt sich auf die Preise aus. Indiens Exporte sind gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Ölsaaten
01.07.2026
OTTAWA. Statistics Canada hat die Anbauprognose für die Aussaat 2026/2027 um 23% reduziert. Niederschläge sorgen für eine positive Entwicklung der Pflanzen. EU-Länder haben ihre Importe 2026/2027 um 4% gesteigert.
Ölsaaten
01.07.2026
DALIAN. Da mittlerweile kaum noch EU-konforme Ware verfügbar ist, richtet sich der Blick zunehmend auf die Entwicklung der neuen Kürbiskernernte. Vor allem die Erträge werden sich als entscheidend für die Preisentwicklung herausstellen.