Leinsaat: Gefahr durch hohe Feuchtigkeit

16. November 2016 um 11:20 , Der AUDITOR
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OTTAWA. Im Oktober machte das Wetter den Leinsaatbauern einen Strich durch die Rechnung, den die befanden sich gerade mitten in der Ernteperiode.

In großen Teilen Albertas und Saskatchewans war die Niederschlagsmenge überdurchschnittlich hoch, zusätzlich schneite es. Ein bewölkter Himmel und kühle Temperaturen erschwerten den Pflanzen jetzt die Trocknung, was bei der Lagerung ein Problem werden kann. Mehr als 10% Feuchtigkeit gelten als riskant, alles über 13,5% ist deutlich zu feucht. Diese Werte könnten aber bei einem Großteil der Ernte festgestellt werden.

Schimmel oder Schädlinge?
Es besteht noch die Option, dass ein Teil der Ernte bis zum Frühjahr auf dem Feld verbleiben könnte und erst dann der übrigen Produktion zugeführt wird. Auf die Qualität der Leinsaat hätte dies allerdings negative Auswirkungen, wenn sie längere Zeit der Witterung ausgesetzt ist. Auch Schäden durch Schädlinge und andere Tiere werden dadurch wahrscheinlicher.
Aktuellen Berichten zufolge wurden ist die Ernte bisher im Schnitt zu knapp 55% einfahren. Die kanadische Regierung schätzt die Leinsaatproduktion in ihrem Oktoberbericht auf 577.000 mt und den Durchschnittspreis für die Saison 2016/17 auf 425 CAD/mt.

Erntefortschritt

Region

%

Saskatchewan

49

Alberta

64

Manitoba

50

Quelle: Flax Council

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