Leinsaat: Fehlinvestitionen befürchtet

29. März 2017 um 13:29 , Der AUDITOR
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LODZ. Gerüchten zufolge kaufen immer mehr große Unternehmen Leinsaat direkt im Ursprung. Polnische Verarbeiter äußern sich dazu kritisch, sicher nicht ganz uneigennützig.

Nach dem leichten Anstieg in der Vorwoche haben sich die Leinsaatpreise für osteuropäische Ware wieder stabilisiert.

„Käufer riskieren viel“
Polnische Reinigungsbetriebe haben ihre Kapazitäten erweitert, um ab der kommenden Saison mehr Leinsaat für den westeuropäischen Markt aufbereiten zu können. Könnte sich das als Fehler erweisen?

Wenn Abnehmer zunehmend ihre Leinsaat direkt im Ursprung kaufen und dort auch reinigen lassen, würden polnische Verarbeiter kaum von ihren größeren Kapazitäten profitieren können. Polnische Händler argumentieren mit den längeren Transportwegen, die gerade auch im Winter zu Problemen führen können, und der Unzuverlässigkeit russischer und kasachischer Reinigungsbetriebe.

Leinsaat, braun

Qualität

EUR/mt

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

495

Rohware, FCA Russland

330

Rohware, FCA Kasachstan

305

Rohware, FCA Ukraine

350

Bio, 99,9% Reinheit, DDP Deutschland

1.250

 
Die Aussaat macht‘s
Wie sich der Markt in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird, darüber kann jetzt nur spekuliert werden. Entscheiden wird unter anderem sein, wie groß die Anbaufläche in den Hauptproduktionsländern ausfallen wird. In Russland und Kasachstan soll Anfang April mit der Aussaat begonnen werden.  

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Preischart Leinsaat, 99,9%, Osteuropa

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