Leinsaat: Dubiose Machenschaften in Russland

22. März 2017 um 12:29 , Der AUDITOR
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LODZ. Die russische Aussaat steht kurz bevor. Doch was sich die Lieferanten leisten ist mehr als unverschämt.

Hinter vorgehaltener Hand

Die Aussaat steht mehr oder weniger in den Startlöchern. Je nach Wetterlage wird sie entweder noch im März oder im April starten. Bisher ist normales Wetter prognostiziert, so dass mit einer normal verlaufenden Aussaat zu rechnen ist. Genaue Schätzungen sind allerdings nicht verfügbar. So weit so gut. Die aktuelle Preispolitik russischer Lieferanten gibt dagegen große Rätsel auf. Denn, obwohl der größte russische Abnehmer nicht bereit ist zu kaufen und die Nachfrage wohl eher gering ist, haben die Lieferanten ihre Preise angehoben. Unter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass sie russischen Abnehmern günstigere Preise gewähren als beispielsweise ihrer polnischen Kundschaft.

Die Verarbeiter aus Polen sind bereit maximal 375 EUR/mt zu bezahlen. Diejenigen, die dringend Ware benötigen, akzeptieren Preise bis zu 380 EUR/mt. Die Situation in polnischen Markt ist weiterhin uneinheitlich. Während einige Verarbeiter über eine zu kleine Nachfrage klagen, laufen andere Betreibe auf Hochtouren.

Minimale Preissteigerungen

Die Preise tendieren diese Woche größtenteils stabil. In Kasachstan kam es allerdings zu leichten Steigerungen bei den Rohwarenpreisen. Waren zuvor vereinzelte Angebote bereits für 305-307 EUR/mt FCA verfügbar, sind die Preise jetzt auf 310 EUR/mt gestiegen.

Leinsaat, braun

Qualität

EUR/mt

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

495

Rohware, FCA Russland

325

Rohware, FCA Kasachstan

310

Rohware, FCA Ukraine

350

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Leinsaat, braun Preischart

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