Kürbiskerne: Der Todesstoß droht

21. März 2017 um 09:51 , Der AUDITOR
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DALIAN. Es herrscht Ebbe in der Kasse. Die Nachfrageflaute stimmt die Händler alles andere als optimistisch für die kommende Saison.

 Nachfrageflaute

Die Abnehmer verhalten sich weiterhin auffällig ruhig. Einige Händler vor Ort sprechen gar von einer großen Depression. Sie befinden sich in einem Teufelskreis. Da die Preise schon über Monate hinweg gesunken sind, üben sich vor allem die Abnehmer in der EU dieses Jahr in Zurückhaltung. Die meisten sind noch gedeckt und können sich den Luxus leisten abzuwarten. Das niedrige Preisniveau bringt langsam auch die Verarbeiter in die Bredouille. Sie können derzeit nicht mal ihre Kosten decken. Es befinden sich noch 30-40% der Ernte 2016 im Markt. Bis die neue Ernte verfügbar ist sollen noch 30% übrig sein. Händler rechnen, daher, mit wenig Preisschwankungen in den nächsten Monaten, selbst wenn die Bauern drastisch weniger Kürbiskerne anbauen sollten.

Ernte-Spekulationen

Danach sieht es im Moment allerdings nicht aus. Zumindest spekulieren einige Händler wohl darauf, dass die Bauern eine ähnlich große Fläche wie im letzten Jahr bestellen werden. Obwohl die Preise in den letzten Monaten eine wahre Talfahrt hingelegt haben, waren, ihrer Meinung nach, vor allem die Händler die Leidtragenden. Auch die Bauern hatten vereinzelt Verluste zu beklagen, doch können sie insgesamt zufrieden sein. Für Andere ist diese Behauptung schlichtweg nicht schlüssig. Die Aussaat wird bis zum 1. Mai abgeschlossen sein. Dei Preise sind, seit letzter Woche, weitestgehend stabil geblieben.

 

Kürbiskerne, China

Typ

USD/mt

GWS, Grade A

1.900

GWS, Grade AA

2.215

Shine Skin, Grade A

1.800

Shine Skin, Grade AA

2.250

CFR Hamburg

 

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