Kürbiskerne: Katastrophaler Ausblick

13. Februar 2017 um 11:16 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

DALIAN. Endlich haben auch die Fabriken in China ihren gewohnten Betrieb wieder aufgenommen, der Kürbiskernhandel hat aber noch einige Anlaufschwierigkeiten.

Um die Ware für Käufer attraktiver zu machen, haben einige Lieferanten ihre Preise erneut gesenkt. Händler rechnen damit, dass bis Ende März eine klarere Richtung der Preisentwicklung zu erkennen ist.

Kürbiskerne, China

Typ

Grade

USD/mt

GWS

A

2.060

GWS

AA

2.280

Shine Skin

A

1.930

Shine Skin

AA

2.300

CFR Hamburg

 
Wenig Raum für Spekulationen
Marktteilnehmer gehen davon aus, dass noch mindestens 40% der Ware im Markt verfügbar ist. Die mangelnde Nachfrage und die niedrigen Preise machen Kürbiskerne in dieser Saison wenig interessant für Spekulanten, weshalb sich nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Ware in den Händen von Verarbeitern und Spekulanten befindet.

Im Sommer geht es heiß her
Sollte sich die Nachfrage nicht drastisch steigern, ist für die Ernte 2017 nicht mit einer vergleichbar großen Produktion wie in den letzten zwei Jahren zu rechnen, andere Agrarrohstoffe sind für die Bauern deutlich einfacher zu handhaben. Händler halten es daher für wahrscheinlich, dass die Preise spätestens im Sommer wieder steigen, bis dahin könnte es aber noch weiter nach unten gehen.   

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Kürbiskerne, GWS
Dateisymbol
Preischart Kürbiskerne, Shine Skin

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
18.08.2026
WASHINGTON, D.C./KYJIW. Mit dem aktuellen WASDE-Report hält das USDA an seinen positiven Ernteprognosen für die Saison 2026/2027 fest. Marktteilnehmern zufolge könnte es im Sonnenblumenölmarkt zu Verschiebungen kommen. EU-Länder verzeichneten zwischen Juli und Mitte August wieder hohe Importe aus Argentinien.
Nüsse
17.08.2026
NEU-DELHI/REUS. Der indische Erdnussmarkt steht nach den jüngsten Preisrückgängen und angesichts höherer Ernteerwartungen unter Druck. Der INC hat neue Schätzungen für die globale Erdnussproduktion 2026/27 bekanntgegeben.
Ölsaaten
13.08.2026
NEU-DELHI/SEOUL. Die Sesampreise sind zuletzt deutlich gefallen, während die Importe nach China und Südkorea sanken. In Indien verlagert sich der Anbau zwischen den Regionen.
Nüsse
10.08.2026
NEU-DELHI. Der indische Erdnussmarkt bleibt schwach, die chinesische Nachfrage verhalten. Eine deutliche Belebung wird vorerst nicht erwartet. Die Nachfrage nach Erdnussöl im indischen Einzelhandel sorgt jedoch für gewisse Unterstützung.