Kürbiskerne: Exporteure stehen unter Druck

6. Januar 2017 um 09:49 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

DALIAN. Das chinesische Neujahrsfest steht kurz bevor, Ende Januar ist es soweit.

Viele Arbeitnehmer fahren in dieser Zeit zurück aufs Land zu ihren Familien, weshalb meist schon ein paar Tage vorher kaum noch gearbeitet wird.

Starke Abweichungen
Vor allem kleinere Händler versuchen, vorher noch Verkäufe zu tätigen und lassen ihre Preise weiter sinken, um das Kaufinteresse anzukurbeln. Bis Ende des Jahres müssen viele ihre Kredite zurückgezahlt haben. So kommt es zu erheblichen Preisdifferenzen zwischen den Exporteuren von bis zu 190 USD/mt.   

Kürbiskerne, China

Typ

Grade

USD/mt

GWS

A

2.100-2.160

GWS

AA

2.360-2.550

Shine Skin

A

1.960-2.090

Shine Skin

AA

2.300-2.420

CFR Hamburg

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.