Ölsaaten - Ölsaaten

Kürbiskerne: Exporteure haben Schmerzgrenze erreicht

30. November 2020 11:14, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

PEKING. Der chinesische Kürbiskernmarkt scheint sich vorerst stabilisiert zu haben. Allerdings treiben steigende Frachtraten die Exportpreise in die Höhe.

Frachtkosten steigen weiter

Chinesische Kürbiskernexporteure haben ihre Schmerzgrenze erreicht. Die teilweise vergleichsweise hohen Einkaufspreise im Ursprung verhindern weitere Preissenkungen, zumal der rasante Anstieg der Frachtkosten die günstigeren Verkaufspreise partiell wieder ausgleicht. Es stehen nicht genug Container für die Verladung zur Verfügung und auch insgesamt dauert die Abwicklung länger. Kürbiskerne, Shine Skin, Grade A liegen zu Beginn dieser Woche auf einem Niveau von 2,75-2,83 USD/kg CFR Hamburg.

Ähnlic

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.01.2022
NEU-DELHI/ABUJA. Nigeria konnte sich mit seinem Sesam weiter in das Bewusstsein europäischer Käufer kämpfen, was sich vor allem auch in den Importen nach Deutschland in dieser Saison widerspiegelt. Indien kann sich dagegen noch lange nicht erholen.
Ölsaaten
20.01.2022
MOSKAU/OTTAWA. Ende Dezember meldeten osteuropäische Agrarmedien, dass Russland die Beschränkung der Leinsaatexporte in Betracht ziehen könnte. Kasachstans Leinsaatexporte sind im Vergleich zur Vorsaison um 34% zurückgegangen, Lieferungen nach China gab es kaum. Deutschland bezog in dieser Saison einen Großteil seiner bisherigen Leinsaatimporte aus Russland.
Ölsaaten
20.01.2022
SOFIA/PEKING. Gute Inlandsnachfrage vor dem Chinesischen Neujahrsfest sorgt für anhaltend hohe Preise für chinesische Sonnenblumenkerne. Im osteuropäischen Markt sorgen wiederum hohe Preise für fehlendes Kaufinteressen.
Ölsaaten
19.01.2022
PRAG/ANKARA. Im tschechischen Blaumohnmarkt ist zu Beginn des neuen Jahres noch ruhig. Die November-Exporte fielen deutlich besser als im Vorjahr und bilden einen starken Kontrast zu den schwachen Ergebnissen der beiden Vormonate.