Kürbiskerne: Exporteure beweisen Mut

8. November 2016 um 11:32 , Der AUDITOR
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DALIAN. Zwar unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Kürbiskernhändler deutlich, wohin die Reise geht, darüber ist man sich allerdings einig.

Nachfrage kehrt zurück
Nach der SIAL hatten die Kürbiskernpreise ihren Tiefpunkt erreicht, die Händler boten teilweise auf einem Niveau an, welches in etwa den Produktionskosten der Bauern entsprach. Marktteilnehmer fürchteten schon, dass es sich die Bauern zweimal überlegen, ob sie im neuen Jahr Kürbiskerne anbauen, sollten die Preise nicht steigen.
Mit frischen Darlehen ausgestattet machten sich chinesische Verarbeiter dann daran, ihre Bestände aufzufüllen. Und tatsächlich scheint der Bann gebrochen zu sein, denn die Exporteure freuen sich derzeit über gute Nachfrage, vor allem aus dem europäischen Raum. Für einige Händler die Chance, den Markt zu testen und die Preise steigen zu lassen. Andere wiederum zögern mit Angeboten und bitten um ein paar Tage Aufschub. 

Kürbiskerne, China

Typ

Grade

USD/mt

GWS

A

2.120

GWS

AA

2.390

Shine Skin

A

2.070

Shine Skin

AA

2.390

CFR Hamburg

  
Käufer denken langfristig

Beliebt sind jetzt vor allem langfristige Kontrakte, denn eine Wende in der Preisentwicklung ist vorerst nicht abzusehen. Zu niedrig sind die Preise und zu groß das Interesse, die Tendenz ist stabil bis steigend.
Wer jetzt in China kauft, erhält seine Ware etwa zwischen Weihnachten und Neujahr. Danach wird es für Abrufe und Käufe knapper, Ende Januar steht in China das Neujahrsfest an, was bedeutet, dass es bereits ab Mitte des Monats kaum noch Verladungen geben wird.

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Preischart Kürbiskerne GWS
Dateisymbol
Preischart Kürbiskerne Shine Skin

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