Getreide. Russland überrascht den Markt
28. Juli 2020 um 09:05 ,
Der AUDITOR
Weizen: Neue Zahlen aus Russland und Frankreich
Der Weizenmarkt erhielt einen Dämpfer, nachdem Russlands Statistikbehörde ROSSTAT neue Ergebnisse präsentierte. Die Winterweizenanbaufläche ist danach um 6,6 % auf 16,85 Mio. ha, die Sommerweizenfläche um 2,4 % auf 12,56 Mio. ha gestiegen. Mehr als ein Drittel der Fläche wurde mit 36 Mio. mt Ertrag bisher geerntet. Optimistische Prognosen gehen von einer Weizenernte von knapp 80 gegenüber 73,6 Mio. mt im Vorjahr aus. Dadurch könnte das Exportvolumen von 33,5 im Vorjahr auf 38 Mio. mt steigen. Die zweite Überraschung betrifft Frankreich. Frankreichs Handel ging von einer Weizenernte von 29,22 gegenüber 39,57 Mio. mt im Vorjahr aus, ein Rückgang um 26,2 % zum Vorjahr. In Frankreich sank trotzdem der Weizenpreis um 2 EUR/mt und könnte an der Rheinschiene für Preisabschlag sorgen. Steigende Corona-Neuinfektionen verunsichern die Märkte mit der Erwartung, dass das USDA langsam die Nachfrageprognosen zurückdrehen könnte.
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Terminkurse -Weizen (Fronttermine) |
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CBoT (USD/bu) |
525,75 |
-1,8 % |
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Matif (EUR/mt) |
182,75 |
-1,1 % |
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Black Sea (USD/mt) |
204,50 |
0,0 % |
Weizen-Kassamarkt
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B-Weizen (12/220/76) |
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Parität |
EUR/mt |
Veränd. |
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Rouen FOB* |
184,00 |
-2,00 |
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Hamburg DDP* |
179,00 |
0,00 |
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Rheinland DDP* |
182,00 |
0,00 |
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Westfalen DDP* |
182,00 |
0,00 |
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Oberrhein FOB* |
174,00 |
0,00 |
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Futterweizen (72/73) |
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Holland CIF* |
185,00 |
0,00 |
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Creil FOB* |
180,00 |
-2,00 |
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Süd-Oldenburg DDP* |
183,00 |
0,00 |
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Neuss DDP* |
179,00 |
0,00 |
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Oberrhein FOB* |
175,00 |
0,00 |
Quelle: Handel *Preisbewertungen ex Ernte
Weizenkleie-Kassamarkt
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Weizenkleie (lose) |
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Parität |
EUR/mt |
Veränd. |
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EXW Rheinland |
150,00 |
0,00 |
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DDP Süd-Oldenburg |
158,00 |
0,00 |
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EXW Hildesheim |
151,00 |
0,00 |
Quelle: Handel
Mais: Konsulatsschließungen beeinträchtigen Handel
Der Maismarkt gab am Morgen nach. Eine um 3 Prozentpunkte bessere Bonitierung von 72 % guter/exzellenter Pflanzen und immer wieder Niederschläge im Midwest setzten Chicago unter Druck. Dabei blieben die Exporterwartungen beim US-Handel angesichts starker Verteuerung bei chinesischem Mais weiterhin hoch. Handelskreise gingen von einem auf 10 Mio. mt ansteigenden Maisbedarf dort aus. Jedoch belastet die neuerliche Krise wegen Konsulatsschließungen in den USA und China den Handel. In der Ukraine lagerten zum Saisonstart mit 2,0 Mio. mt Mais um 22 % niedrigere Bestände als im Vorjahr. In Frankreich gab Mais am Morgen um 1 EUR/mt nach.
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Terminkurse -Mais (Fronttermine) |
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CBoT (USD/bu) |
322,50 |
-1,4 % |
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Matif (EUR/mt) |
172,50 |
-1,2 % |
Mais-Kassamarkt
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Körnermmais (handelsüblich) |
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Parität |
EUR/mt |
Veränd. |
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Bordeaux FOB |
167,00 |
-1,00 |
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Süd-Holland CIF |
195,00 |
0,00 |
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Süd-Oldenburg DDP |
197,00 |
0,00 |
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Brake FOT |
196,00 |
0,00 |
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Westfalen DDP |
197,00 |
0,00 |
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Oberrhein FOB |
190,00 |
0,00 |
Quelle: Handel
DDGS-Kassamarkt
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DDGS (Fronttermine) |
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Parität |
EUR/mt |
Veränd. |
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Zeitz EXW |
183,00 |
0,00 |
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Quelle: Handel