Getreide und Ölsaaten: Ungarischer Markt startet gemächlich ins neue Jahr

4. Februar 2026 um 15:51 , Der AUDITOR
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BUDAPEST. Ungarns Getreide- und Ölsaatenmarkt startet ruhig ins Jahr. Faktoren wie steigender Verkaufsdruck und gute Feldbedingungen für die nahende Aussaat könnten bald wieder Bewegung in den Markt bringen.

Ruhiger Markt in Ungarn

Der ungarische Getreide- und Ölsaatenmarkt ist, wie üblich, langsam in das neue Jahr gestartet. Dennoch bestehen weiterhin Handelsmöglichkeiten.

Während die Preise an der MATIF ihren Abwärtstrend vorerst gestoppt haben, sind die Preise am physischen Markt weiter rückläufig. Der Verkaufsdruck auf die Anbieter nimmt von Tag zu Tag zu. In absehbarer Zeit könnten Lieferanten gezwungen sein, die Marktrealität anzuerkennen und niedrigere Preisniveaus zu akzeptieren. Dies wiederum könnte erneuten Abwärtsdruck auf die Preise ausüben. Mit dem Näherrücken der neuen Erntesaison besteht die Möglichkeit, dass der Verkaufsdruck wächst.

Die Felder befinden sich nach den zuletzt starken Schneefällen in einem guten Zustand. Zusätzlich hält der Niederschlag an. Es bestehen hohe Erwartungen, dass sich die Bodenfeuchtigkeit dadurch zu großen Teilen regenerieren kann.

Über einen längeren Zeitraum hinweg haben große Händler darauf bestanden, zu Preisen oberhalb des Marktniveaus zu verkaufen. Nun könnten sie gezwungen sein, entweder Verkäufe zu akzeptieren oder weitere Verluste zu riskieren. 

Getreide und Ölsaaten, Ungarn

Sorte, EU-Standard

EUR/mt

Mais

188

Gerste

179

Futterweizen

180

Mahlweizen, 11% Protein

181

Sonnenblumenkerne, LO

535

Raps

495

Sojabohnen

391

Quelle: AKI PÁIR, EXW / KW 05

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