Getreide: Märkte am Vormittag

6. Juli 2020 um 10:58 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Morgen mit ersten Einschätzungen des Handels. Mit Preistrends aus der Ukraine.

Weizen: Hitze in den USA, zügiger Erntebeginn in Frankreich
Der Weizenmarkt startete in den USA nach Feierlichkeiten zum Independence Day wenig verändert, in Westeuropa fester, am Schwarzmeer schwächer in die neue Woche. In den USA sorgten trockenheiße Wetterprognosen für zuletzt festere. Frankreichs Weizenernte hat am Wochenende begonnen und war 4 % fortgeschritten. In Deutschland dürfte diese in zwei Wochen starten. Insgesamt haben sich die Ertragsaussichten zum Vormonat verbessert. Allerdings haben Wetterumschwünge zu Verunsicherung am Markt gesorgt. Am Niederrhein wurde neuerntiger eizen um 1 EUR/mt fester bewertet. Aber die viele Einkäufer warten noch. In der Ukraine ist die Griwna innerhalb von fünfzehn Tagen um 2,2 % gegenüber dem Eurokurs eingebrochen. Ukrainischer Weizen mit 11,5 % Protein wird zu 176,85 EUR/mt fob Odessa offeriert. In Süd-Russland wurden bisher 3,5 Mio. mt Weizen geerntet, die Erträge liegen in Gebieten mit Trockenschäden um 34 % unter dem Vorjahr. 

Terminkurse -Weizen (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

490,00

0,0 %

Matif  (EUR/mt)

182,75

0,9 %

Black Sea  (USD/mt)

197,50

-0,3 %


Weizen-Kassamarkt

B-Weizen (12/220/76)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Rouen FOB

209,92

1,60

Hamburg DDP

192,00

0,00

Rheinland DDP*

188,00

-

Neuss DDP*

182,00

-

Oberrhein FOB*

177,00

-

Futterweizen (72/73)

Holland CIF*

185,00

1,00

Creil FOB

176,00

2,00

Süd-Oldenburg DDP*

187,00

1,00

Westfalen DDP*

185,00

1,00

Oberrhein FOB*

174,00

-

Quelle: Handel     *Preisbewertungen zur neuen Ernte


Weizenkleie-Kassamarkt

Weizenkleie (lose)

Parität

EUR/mt

Veränd.

EXW Rheinland

150,00

0,00

DDP Süd-Oldenburg

158,00

0,00

EXW Hildesheim

154,00

0,00

Quelle: Handel

 
Mais: Griwna setzt ukrainischen Maisexportpreis unter Druck
Der Maismarkt startete in den USA und in Westeuropa mit leicht festerer Tendenz in die neue Woche, gab am Schwarzmeer wegen der gefallenen Griwna leicht nach. Trockenheiße Wetterprognosen sorgten für Preisauftrieb in den USA. US-Mais befindet sich in der empfindlichen Blütephase. In Frankreich zog Mais nur leicht an. Die EU-Einfuhrsteuer auf Mais wurde von 4,65 EUR/mt seit 23. Juni auf Null zurückgesetzt, was mit gestiegenem US-Mais zusammenhing. In der Ukraine ist die Griwna innerhalb von fünfzehn Tagen um 2,2 % gegenüber dem Eurokurs eingebrochen. Ukrainischer Körnermais wird zu 176,85 EUR/mt fob Odessa für Erntetermine offeriert.

Terminkurse -Mais (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

348,50

0,2 %

Matif (EUR/mt)

168,25

0,2 %


Mais-Kassamarkt

Körnermmais (handelsüblich)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Bordeaux FOB

162,00

1,00

Süd-Holland CIF

186,00

0,00

Süd-Oldenburg DDP

190,00

0,00

Brake FOT

193,00

0,00

Westfalen DDP

192,00

0,00

Oberrhein FOB

182,00

0,00

Quelle: Handel


DDGS-Kassamarkt

DDGS (Fronttermine)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Zeitz EXW

182,00

0,0 %

 

 

 

Quelle: Handel

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Bio-Rohstoffe
05.08.2026
VANCOUVER. In Südamerika herrschen derzeit regnerische Wetterbedingungen. Die Preise entsprechen nicht ganz den Erwartungen.
Getreide
29.07.2026
DALIAN/BRÜSSEL. Der chinesische Buchweizenmarkt lebt derzeit vom Abverkauf der alterntigen Bestände. Die Preise haben leicht angezogen. EU-Länder haben im Juli 2026 deutlich weniger Buchweizen importiert als im Vorjahresmonat.
Getreide
29.07.2026
DALIAN/BRÜSSEL. Der chinesisch Hirsemarkt zeigt sich aktuell stabil. EU-Länder haben im Juli 2026 77% weniger Hirse importiert als letztes Jahr um diese Zeit.
Bio-Rohstoffe
16.07.2026
ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.