Getreide: Märkte am Vormittag

3. Juli 2020 um 10:45 , Der AUDITOR
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CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Morgen mit ersten Einschätzungen des Handels. Mit Preistrends zur neuen Ernte.

Weizen: Gewinnmitnahmen in den USA sorgen für Dämpfer
Gewinnmitnahmen vor dem langen Wochenende, am 4. Juli feiern die USA den Independence Day, führten zu Kursverlusten in Chicago. Die wöchentlichen Exportverkäufe von 414.300 mt zur alten und 75.000 mt zur neuen Saison konnten zudem wenig überzeugen. Frankreichs Handel korrigierte den Weizenverkauf nach Algerien um 60.000 mt auf 360.000 mt nach oben. In Deutschland waren neue Erntepreise für Weizen im Gespräch. Dabei wird das Preisniveau für B-Weizen mit 12 % Protein DDP Niederrhein bei 182 EUR/mt ex Ernte und 188 EUR/mt für viertes Quartal 2010 gesehen. Bei Futterweizen soll das Preisniveau bei 184 EUR/mt DDP Süd-Holland liegen. Noch ruht das Neugeschäft zur neuen Weizenernte, weil noch keine Kenntnisse über die Erntequalität vorliegen. Jedoch spekulieren Einkäufer auf günstigere Kontrakte aus Litauen, um vorderen Bedarf zu decken

Terminkurse -Weizen (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

490,00

-1,7 %

Matif  (EUR/mt)

181,00

-0,3 %

Black Sea  (USD/mt)

198,00

-0,6 %


Weizen-Kassamarkt

B-Weizen (12/220/76)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Rouen FOB

209,92

1,60

Hamburg DDP

192,00

0,00

Rheinland DDP*

188,00

-

Neuss DDP*

182,00

-

Oberrhein FOB*

177,00

-

Futterweizen (72/73)

Holland CIF*

184,00

-

Creil FOB

174,00

-1,00

Süd-Oldenburg DDP

202,00

0,00

Westfalen DDP*

184,00

-

Oberrhein FOB*

174,00

-

Quelle: Handel     *Preisbewertungen zur neuen Ernte

Weizenkleie-Kassamarkt

Weizenkleie (lose)

Parität

EUR/mt

Veränd.

EXW Rheinland

150,00

0,00

DDP Süd-Oldenburg

158,00

0,00

EXW Hildesheim

154,00

0,00

Quelle: Handel

Mais: Corona-Krise dämpft Nachfrage
Bei US-Mais bremsten Gewinnmitnahmen vor dem langen Wochenende, am 4. Juli feiern die USA den Independence Day, den Kursanstieg. Die wöchentlichen Exportverkäufe von 361.100 mt zur alten und 262.700 mt zur neuen Saison konnten den Handel nicht überzeugen. Der Exportverkauf von 202.000 mt US-Mais nach China ließ jedoch Exporthoffnungen dorthin aufkeimen. Der USDA Foreign Agriculture Service (FAS) veranschlagte die ukrainische Maisernte mit 38,7 Mio. mt um 7 % höher als im Vorjahr. Die Maisexporte sollen laut FAS um 9 % auf 31,6 Mio. mt zulegen. Die EU-Kommission hat zwar den Importzoll auf 4,65 EUR/mt gesenkt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des tatsächlichen Bedarfs an Mais in Folge der Corona-Krise dämpft die Nachfrage.

Terminkurse -Mais (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

347,50

0,0 %

Matif (EUR/mt)

167,75

-0,5 %


Mais-Kassamarkt

Körnermmais (handelsüblich)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Bordeaux FOB

161,00

0,00

Süd-Holland CIF

186,00

0,00

Süd-Oldenburg DDP

190,00

0,00

Brake FOT

193,00

0,00

Westfalen DDP

192,00

0,00

Oberrhein FOB

182,00

0,00

Quelle: Handel


DDGS-Kassamarkt

DDGS (Fronttermine)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Zeitz EXW

182,00

0,0 %

 

 

 

Quelle: Handel

 

 

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