Getreide: Frankreichs Weizenerträge im Pariser Becken deutlich besser

3. August 2020 um 09:24 , Der AUDITOR
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CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Morgen mit Einschätzungen des Handels. Mit neuen Trends zur westeuropäischen Weizenernte.

Weizen: Westeuropas Erträge zuletzt besser als erwartet
Die Weizenmärkte starteten mit festeren Vorgaben aus den USA in die neue Woche, während in Westeuropa der Markt stehen blieb. Frankreichs Weizenernte war zu 90 % gedroschen und soll im Wochenverlauf zum Abschluss kommen. Frankreich Handel sah die Weizenernte zuletzt jedoch bei 30,0 Mio. mt, spürbar höher als letzte Woche. Bessere Erträge im Pariser Becken waren Gründe. Proteinwerte und hl-Gewichte sollen gut ausfallen. Auch in Deutschland und Polen ernten die Erzeuger „gefühlt“ bessere Erträge als erwartet wurde, meinte der Handel. Trotzdem ist das Weizenangebot aus neuer Ernte keineswegs drückend. Rumäniens Weizenernte fällt laut Auslandsdienst des USDA (FAS) dürrebedingt um 19 % auf 7 Mio. mt. Die EU-Kommission erwartet mit 116,6 Mio. mt eine 11 % niedrigere EU-Weizenernte als im Vorjahr. In Russland waren mit 47,6 Mio. mt über die Hälfte der Weizenflächen gedroschen, der Durchschnittsertrag soll mit 3,49 mt/ha um 1,4 % über dem Vorjahr liegen.

Terminkurse -Weizen (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

527,50

0,9 %

Matif  (EUR/mt)

182,75

-0,2 %

Black Sea  (USD/mt)

209,50

2,1 %


Weizen-Kassamarkt

B-Weizen (12/220/76)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Rouen FOB*

185,00

1,00

Hamburg DDP*

181,00

0,00

Rheinland DDP*

181,00

0,00

Westfalen DDP*

181,00

0,00

Oberrhein FOB*

174,00

0,00

Futterweizen (72/73)

Holland CIF*

185,00

0,00

Creil FOB*

180,00

0,00

Süd-Oldenburg DDP*

181,00

0,00

Neuss DDP*

177,00

0,00

Oberrhein FOB*

174,00

0,00

Quelle: Handel     *Preisbewertungen ex Ernte


Weizenkleie-Kassamarkt

Weizenkleie (lose)

Parität

EUR/mt

Veränd.

EXW Rheinland

150,00

0,00

DDP Süd-Oldenburg

158,00

0,00

EXW Hildesheim

151,00

0,00

Quelle: Handel

Mais: Westeuropas Hitzewelle hält Maispreise hoch
Der Maismarkt zeigte in den USA kaum Kursänderung. In Argentinien setzte der Auslandsdienst des USDA (FAS) seine Maisprognose wegen Trockenheit und Frösten um 2,4 auf 47,6 Mio. mt zurück. Die Anbauer rechnen im Herbst mit dem Beginn eines La Nina, der dort für trockenere Wetterbedingungen führen dürfte. In Westeuropa sorgte drückende Hitze, die sich bis Mitte übernächster Woche fortsetzten soll, für Kursaufschläge in Paris. Teile Süd- und Ostdeutschlands sowie Südpolen erhielten gute Niederschläge, sodass die Erträge weiterhin positiv eingeschätzt werden. Die EU-Kommission hatte ihre Prognose zur Körnermaisernte bereits um 0,7 auf 72,6 Mio. mt erhöht, was ein Anstieg von 3,7 % zum Vorjahr wäre.

Terminkurse -Mais (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

316,75

-0,1 %

Matif (EUR/mt)

178,00

0,9 %


Mais-Kassamarkt

Körnermmais (handelsüblich)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Bordeaux FOB

166,00

0,00

Süd-Holland CIF

197,00

0,00

Süd-Oldenburg DDP

199,00

0,00

Brake FOT

200,00

0,00

Westfalen DDP

200,00

0,00

Oberrhein FOB

193,00

0,00

Quelle: Handel

 

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