Getreide: Frankreichs Weizenerträge nehmen nördlich der Seine zu.

20. Juli 2020 um 08:52 , Der AUDITOR
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CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Morgen mit ersten Einschätzungen des Handels. Gutes Wetter beschleunigt die Ernte. Frankreichs Weizenmarkt gibt nach. Polen erwartet Rekordente bei Weizen. Safras und Mercado erwarten höheren Maisanbau in Brasilien.

Weizen: Schwächere Preistendenz in Frankreich
Die Weizenmärkte erhielten zum Wochenbeginn einen Dämpfer. In den USA gab es keinen weiteren Weizenexport nach China. In Frankreich verbesserten sich erwartungsgemäß die Weizenerträge mit zunehmendem Drusch nördlich der Loire und Seine. FranceAgrMer hatte den Erntefortgang am 13. Juli auf 47 % veranschlagt. Frankreichs Handel schätzt, dass inzwischen 60 bis 70 % der Weizenernte geborgen sind. In Deutschland fallen die Weizenerträge im Südwesten besser aus als erwartet. Die bisherigen Qualitäten zeigen vor allem große Körner mit auch guten hl-Gewichten. In der Ukraine scheinen sich mit Erntefortgang die Weizenerträge zu verbessern. Über die Qualität gab es noch zu wenig Anhaltspunkte, ein höheres Futterweizenangebot als im Vorjahr gilt als sicher. Mühlen und Backindustrie warten auf mehr Fakten zur Weizenqualität. Polen soll trotz Trockenheit eine Rekordernte bei Weizen einfahren. Das USDA erwartete dort 11,7 Mio. mt, gegenüber 10,7 Mio. mt im Vorjahr.

Terminkurse -Weizen (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

534,00

-0,8 %

Matif  (EUR/mt)

184,75

-0,6 %

Black Sea  (USD/mt)

203,75

0,3 %


Weizen-Kassamarkt

B-Weizen (12/220/76)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Rouen FOB

217,70

-0,50

Hamburg DDP*

188,00

0,00

Rheinland DDP*

189,00

0,00

Westfalen DDP*

189,00

0,00

Oberrhein FOB*

175,00

-1,00

Futterweizen (72/73)

Holland CIF*

190,00

0,00

Creil FOB*

180,00

-1,00

Süd-Oldenburg DDP*

189,00

0,00

Neuss DDP*

180,00

-1,00

Oberrhein FOB*

175,00

0,00

Quelle: Handel     *Preisbewertungen ex Ernte


Weizenkleie-Kassamarkt

Weizenkleie (lose)

Parität

EUR/mt

Veränd.

EXW Rheinland

150,00

0,00

DDP Süd-Oldenburg

158,00

0,00

EXW Hildesheim

151,00

0,00

Quelle: Handel

Mais: Brasilien Anbaufläche steigt
Körnermais startete etwas schwächer in die neue Handelswoche. In den USA gab Regenwetter in einigen trockeneren Gebieten von Illinois, Iowa und Missouri den Ausschlag. Auch rechnete der Wetterdienst NOAA mit weiteren Niederschlägen im Midwest. Unterstützt wird der US-Maismarkt jedoch von weiterem Exporterwartungen nach China. Analyst Safras und Mercado erwartet in Brasilien eine Maisanbaufläche 2020-21 von 19,66 Mio. ha, gut 1 % über em Vorjahr, die Ernte 2020-21 wird auf 116 Mio. mt veranschlagt, was 8 % Steigerung zum Vorjahr bedeuten würde. Das USDA war von 107 Mio. mt ausgegangen. Chinas Spotpreise für DDGS lagen zuletzt bei 2.100 bis 2.200 Yuan/mt bzw. 262,88 EUR/mt.

Terminkurse -Mais (Fronttermine)

CBoT (USD/bu)

332,00

-0,6 %

Matif (EUR/mt)

174,50

0,4 %


Mais-Kassamarkt

Körnermmais (handelsüblich)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Bordeaux FOB

169,00

0,00

Süd-Holland CIF

195,00

0,00

Süd-Oldenburg DDP

197,00

0,00

Brake FOT

196,00

0,00

Westfalen DDP

198,00

0,00

Oberrhein FOB

190,00

0,00

Quelle: Handel


DDGS-Kassamarkt

DDGS (Fronttermine)

Parität

EUR/mt

Veränd.

Zeitz EXW

183,00

0,00

 

 

 

Quelle: Handel

 

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