Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Neue Ernten geraten stärker ins Visier

16. April 2026 um 11:55 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. In den USA steigen die Weizenpreise, in Russland fallen sie. Der Weizenmarkt ist vorerst übersättigt, was auf hohe unverkaufte Weizenbestände Russlands und der EU zurückzuführen ist. Beim Mais geraten zunehmend stärker südamerikanische Rekordernten ins Visier.

Weizen: US-Markt zeigt sich deutlich fester
Laut IKAR fiel russischer Weizen mit 12,5% RP auf 236 USD/mt FOB Schwarzmeer zurück. Russland exportierte bis 10. April 37,5 Mio.mt Weizen, was einen Rückgang um 4,7% zur vorangegangenen Saison bedeutet. Angesichts des Krieges mit dem Iran und Befürchtungen eines Defizits auf den Weltmärkten stiegen Russlands Weizenexporte im März allerding auf 4,6 Mio.mt, das 2,1-Fache des Wertes von März 2025. Hauptabnehmer waren Ägypten mit über 1 Mio.mt allein im März und dieT&

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Weizenernte in den USA läuft auf vollen Touren, in Europa steht sie unmittelbar bevor. Der Wettermarkt und das Abkommen zwischen den USA und dem Iran dürfte auch den Getreidehandel im Nahen Osten wieder deutlich beleben. Algerien kauft viel Weizen.
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.
Getreide
09.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Märkte kippen weiter abwärts, in Erwartung noch besserer Ernten der Schwarzmeerregion und gleichzeitig sinkender Exportnachfrage. Dabei verstärken höhere Überhänge den Marktdruck zusätzlich. Die hiesigen Prämien zur neuen Ernte schmelzen heftig ab.
Getreide
04.06.2026
CHICAGO/PARIS. Der Getreidemarkt koppelt sich stärker vom Rohölmarkt ab und preist günstigere Wetterbedingungen zur kommenden Ernte ein. Auch gestiegene Lagervorräte in Russland und der EU belasten die neue Ernte. Marokko fällt als wichtiger Weizenimporteur für die EU vorerst aus.