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Flohsamen: Entspannter Blick auf die Ernte 2024

27. März 2024 um 14:54 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI/GARSTEDT. Die indische Flohsamenproduktion (Psyllium) sieht trotz der Niederschlägen Anfang März deutlich besser aus als im letzten Jahr. Marktexperten sind zuversichtlich, dass Preisschwankungen wie im letzten Jahr nicht zu erwarten sind.

Schäden bleiben überschaubar

Ähnlich wie im vergangenen Jahr sind die Ernteaussichten für die indische Psyllium-Ernte nach den Niederschlängen Anfang März wieder durchaus günstig. Während es 2023 jedoch später vermehrt Berichte über Ertragseinbußen von 8-10% aufgrund von Regenfällen und Sandstürmen gab, hatten die Niederschläge in diesem Frühjahr kaum negative Auswirkungen auf die Ernte, wie Neupert Ingredients berichtete. Die Schänden halten sich vorerst in Grenzen.

In den nächsten zwei bis drei Wochen soll die Psyllium-Ernte ihren Höhepunkt erreichten und die Marktexperten gehen davon aus, dass die Preise nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen bald wieder nachgeben werden. Mit Verfügbarkeit der neuen Ernte und den damit einhergehenden Preisrückgängen sei jedoch auch mit einem Nachfrageanstieg zu rechnen, welcher für eine erneute Teuerung sorgen dürfte. 

Überhangbestände erwartet

Während es vergangenes Jahr sogar so weit kommen sollte, dass Spekulanten aufgrund der knapperen Bestände den Markt an sich reißen konnten, könnte es dieses Jahr dank der wieder deutlich größere Flohsamenproduktion sogar zu Überhangbeständen kommen, so die Experten von Neupert Ingredients. Das dürfte für ein deutlich entspannteres Preisniveau sorgen und hohe Schwankungen wie im Vorjahr sollten ausbleiben. Nicht außer Acht lassen sollten Marktteilnehmer jedoch nicht die steigende Nachfrage aus China und Russland sowie dem arabischen Raum, was die Preise wiederum stützen könnte.

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