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Erdnüsse: Weltweiter Produktionsrückgang 2018/19

30. Mai 2018 um 15:10 , Der AUDITOR
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ATLANTA/SEVILLA. Experten prognostizieren für die weltweite Erdnussproduktion 2018/19 einen Ertragsrückgang von fast 10%, vor allem große Anbauländer wie China, Indien und die USA rechnen mit einem deutlichen Defizit.

Argentinien hält sich wacker
Laut den während des International Nut and Dried Fruit Congress (INC) in der vergangenen Woche veröffentlichten Zahlen, wird die weltweite Erdnussproduktion in der kommenden Saison um 9,3% auf 38,75 Mio. mt zurückgehen.

Alleine Hauptursprungsland China erwartet einen Produktionsrückgang von 10,8% auf 16,5 Mio. mt, in Indien und den USA sollen es jeweils 4,5 Mio. mt (-18,2%) und 3 Mi. mt (-15%) werden.

Trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse in Argentinien in diesem Frühjahr, mit Trockenheit gefolgt von anhaltenden Niederschlägen, liegen die während des INC veröffentlichten Produktionszahlen für 2017/18 und 2018/19 im Rahmen des 5-Jahresdurchschnitts. 

Erdnussproduktion, in der Schale (metrische Tonnen)

Land

2017/18

2018/19

Diff. Vj.

China

18.500.000

16.500.000

-10,80%

Indien

5.500.000

4.500.000

-18,20%

USA

3.530.000

3.000.000

-15,00%

Nigeria

3.000.000

2.800.000

-6,70%

Argentinien

1.160.000

1.100.000

-5,20%

Indonesien

1.130.000

1.100.000

-2,70%

Senegal

1.000.000

1.100.000

10,00%

Brasilien

457.000

617.000

35,00%

Vietnam

490.000

420.000

-14,30%

Ghana

440.000

320.000

-27,30%

Nicaragua

200.000

200.000

0,00%

Mexiko

110.000

100.000

-9,10%

Südafrika

100.000

100.000

0,00%

Elfenbeinküste

90.000

90.000

0,00%

Andere

7.000.000

6.800.000

-2,90%

Gesamt

42.707.000

38.747.000

-9,30%

Quelle: INC 2018, Sevilla

Erneute Aussaat erforderlich
Berichten aus dem US-Bundesstaat Georgia zufolge entwickelt sich die Erdnussernte nicht in dem Maße, wie sie es müsste. Bisher wurde gerade einmal 65% der Aussaat getätigt und heftige Niederschläge könnten dafür sorgen, dass die Felder teilweise neu bestellt werden müssen.

US-Erdnussfarmer erhielten in KW 20 in Durchschnitt 0,237 USD/lbs (0,45 EUR/kg) für ihre Runner-Rohware, das ist ein Plus gegenüber der Vorwoche von 8,7%, für die Sorte Spanish konnten sie nur noch 0,250 USD/lbs (0,47 EUR/kg) verlangen, 16,8% weniger als in der Woche davor. Insgesamt legten die Rohwarenpreise für US-Erdnüsse in der Woche dennoch 9,8% auf 0,242 USD/lbs (0,46 EUR/kg) zu.

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
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