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Cashews: Vietnam zeigt starken Exportwillen

11. Juli 2017 um 09:16 , Der AUDITOR
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HANOI. Vietnamesische Cashewkernproduzenten sind weiterhin auf Rohwarenimporte aus Afrika angewiesen, um die Nachfrage bedienen zu können.

Bereits 2016 hatten starke Regenfälle die einheimische Cashewproduktion geschädigt, die erhoffte Besserung trat 2017 aber auch nicht ein – stattdessen wird der erneute Produktionsrückgang gegenüber dem Vorjahr auf 18% geschätzt.

Preise zu hoch?
Vietnam ist, neben Indien, der weltweit größte Cashewkernexporteur. Hauptabnehmer sind die USA, aber auch Deutschland bezieht inzwischen einen Großteil seiner Cashewkernimporte aus Vietnam. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres lieferten vietnamesische Exporteure 165.000 mt Cashewkerne (+2,3%) im Wert von 1,62 Mrd. USD (+30%) ins Ausland.

Bis Oktober sollen jetzt noch einmal 500.000 mt Rohware eingeführt werden, um bis Jahresende das Exportziel von insgesamt 360.000 mt Cashewkernen zu erreichen. Der Durchschnittspreis für Cashewkerne, WW320 in Lebensmittelqualität liegt zum jetzigen Zeitpunkt bei 11 USD/kg. Auf diesem Niveau könnte das Kaufinteresse nachlassen. Händler, die sich bereits mit höherpreisiger Rohware eingedeckt haben, werden ihre Preise dennoch kaum nach unten anpassen.    

Cashewexporte Vietnam 2017

Zeitraum

Menge

Wert

Jan-Jun

165.000 mt

1,62 Mrd. USD

Jul-Dez

195.000 mt

1,68 Mrd. USD

Jan-Dez

360.000 mt

3,30 Mrd. USD

Quelle: G.D. of Vietnam Customs

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