BMEL: Starke Ernährungswirtschaft durch ein starkes Europa

9. Mai 2019 um 13:35 , Der AUDITOR
Parlamentarischer Staatssekretär Fuchtel Quelle: BMEL/Thomas Imo/photothek.net
Parlamentarischer Staatssekretär Fuchtel Quelle: BMEL/Thomas Imo/photothek.net
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BERLIN. Heute stellte Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, im Rahmen der Jahrestagung des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) in Berlin die besondere Bedeutung einer entscheidungsfähigen Europäischen Union für die Entwicklung der Ernährungswirtschaft heraus.

Gerade die Agrar- und Ernährungswirtschaft zählt zu den Gebieten, in denen die Harmonisierung des Rechts auf EU-Ebene bereits weit fortgeschritten ist. Verbraucher und Wirtschaft profitieren davon gleichermaßen, da von Valletta bis Helsinki die gleichen rechtlichen Vorgaben gelten. Staatssekretär Fuchtel äußerte sich wie folgt: „Ein einheitlicher Rechtsrahmen im Binnenmarkt ist gerade für eine exportorientierte Wirtschaft wie die deutsche von Vorteil“. Wichtig sei, so Fuchtel weiter, dass die EU auch nach der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai entscheidungsfähig bleibe, um sich den akuten und zukünftigen Herausforderungen stellen zu können. 

Am Beispiel der erweiterten Nährwertkennzeichnung machte Fuchtel das Zusammenspiel zwischen europäischer und nationaler Ebene klar. Die Bundesregierung wurden von Koalitionsfraktionen beauftragt, ein entsprechendes Modell zu entwickeln. Das EU-Recht gibt hier jedoch einen klaren Rahmen vor: die Mitgliedstaaten der Wirtschaft können ein Modell lediglich empfehlen, aber nicht vorschreiben. „Das Beste für Wirtschaft und Verbraucher wäre eine EU-weit einheitliche Lösung“, so der Staatssekretär abschließend. 

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

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