Der Blaumohnmarkt, ein Trümmerhaufen

7. Februar 2017 um 15:06 , Der AUDITOR
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PRAG. Wie schnell sich eigentlich positive Ergebnisse negativ auf etwas auswirken können, zeigt der tschechische Blaumohnmarkt in dieser Saison sehr eindrucksvoll.

Die Rekordernten der letzten Jahre haben die Blaumohnpreise nach und nach sinken lassen. Seit mehr als zwei Monaten allerdings sind die Preise weitestgehend stabil.

Die Problematik der Lieferanten
Die Bauern sind nicht bereit zu günstigeren Preisen anzubieten, die zu dieser Zeit ohnehin sehr schwache Nachfrage erschwert es den Lieferanten zusätzlich, Geschäfte abzuschließen. An Ware mangelt es nicht, es besteht also kein Grund, weshalb die Preise steigen sollten.  

Blaumohn, Tschechien

10-Jahres-Bilanz

EUR/mt

Aktuell, 07.02.2016

1.230

Hoch, 24.03.2008

4.300

Tief, 04.05.2009

750

Durchschnitt

1.793

DDP Deutschland

 
Es liegt bei den Bauern
Wie bei vielen anderen Agrarrohstoffen steht auch die Blaumohnaussaat im März/April bevor und die Bauern müssen die nötigen Vorbereitungen treffen. Sollte die Anbaufläche wesentlich kleiner ausfallen als in den letzten Jahren, könnte endlich wieder etwas Bewegung in den Blaumohnmarkt kommen.

Blaumohnproduktion, Tschechien

Jahr

ha

mt/ha

mt

2012

18.363

0,70

12.854

2013

20.250

0,69

13.973

2014

27.020

0,91

24.588

2015

32.650

0,82

26.891

2016

35.543

0,82

29.264

Quelle: Czech Statistical Office

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Preischart Blaumohn

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