Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Blaumohn: Tschechiens Exportgeschäfte brechen ein

8. Oktober 2020 um 10:17 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM/ANKARA. Die Mohnexporte Tschechiens sind um mehr als ein Drittel eingebrochen. Die weiterhin positiven Ernteschätzungen zwingen Anbieter deshalb dazu, Preiskorrekturen vorzunehmen.

Abnehmer zögern

Die Hinhaltetaktik der Bauern und Händler sowie die Corona-bedingte schwache Nachfrage fordern ihren Tribut. Marktteilnehmer hatten bereits von geringer Handelsaktivität berichtet, diese Aussage spiegelt sich jetzt auch in den offiziellen Exportdaten des Czech Statistical Office wider. Im ersten Monat der Saison 2020/2021 erzielten die Mohnexporte* ein Ergebnis von 969 mt, rund 37% weniger als im August des Vorjahres. Wichtige Abnehmerländer wie Russland, Österreich und Polen haben ihre Einfuhr merklich reduziert und auch die

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
31.08.2026
OTTAWA/ASTANA. Kanadische Bauern haben mit der Senfernte begonnen. Die Erträge können die Erwartungen bislang nicht ganz erfüllen. In Kasachstan haben die Preise für neue Ernte zugelegt.
Nüsse
31.08.2026
NEU-DELHI. In Indien verkaufen staatliche Stellen minderwertige Bestände. In Gujarat wird die Produktion zurückgehen. Die Erzeuger wollen mehr Erdnüsse anbauen, ohne dafür zusätzliche Anbauflächen zu benötigen.
Ölsaaten
31.08.2026
SEOUL/NEU-DELHI. Die Korea Agro-Fisheries & Food Trade Corporation hat den neuen Sesam-Tender veröffentlicht. Rund 20.000 mt sollen gekauft werden. Auf der China International Sesame Conference wurden vergangene Woche die aktuellen Entwicklungen im internationalen Sesammarkt besprochen.
Ölsaaten
31.08.2026
DALIAN. Obwohl sich China im Rahmen des im November 2025 mit US-Präsident Donald Trump geschlossenen Handelsabkommens verpflichtet hat, bis 2028 jährlich mindestens 25 Mio. US-Sojabohnen zu kaufen, glauben die Exporteure in China nicht, dass US-Sojabohnen große Chancen haben werden.