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Blaumohn: Tschechiens Exportgeschäfte brechen ein

8. Oktober 2020 10:17, Der AUDITOR
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CHRUDIM/ANKARA. Die Mohnexporte Tschechiens sind um mehr als ein Drittel eingebrochen. Die weiterhin positiven Ernteschätzungen zwingen Anbieter deshalb dazu, Preiskorrekturen vorzunehmen.

Abnehmer zögern

Die Hinhaltetaktik der Bauern und Händler sowie die Corona-bedingte schwache Nachfrage fordern ihren Tribut. Marktteilnehmer hatten bereits von geringer Handelsaktivität berichtet, diese Aussage spiegelt sich jetzt auch in den offiziellen Exportdaten des Czech Statistical Office wider. Im ersten Monat der Saison 2020/2021 erzielten die Mohnexporte* ein Ergebnis von 969 mt, rund 37% weniger als im August des Vorjahres. Wichtige Abnehmerländer wie Russland, Österreich und Polen haben ihre Einfuhr merklich reduziert und auch die

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