Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Blaumohn: Offizielle Anbauprognose stimmt düster

6. Juli 2022 um 13:16 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM. Lange hatten Marktteilnehmer darauf gewartet, nun hat das Czech Statistical Office endlich seine Anbauprognose für die Mohnernte 2022 veröffentlicht. Erleichterung brachten die Zahlen dem allerdings kaum. Noch immer ist der Markt von Unsicherheit geprägt.

Mohnanbau geht um 40% zurück

Am vergangenen Montag veröffentlichte das Czech Statistical Office die langersehnte Anbauprognose. Zuvor hatten Marktteilnehmer immer wieder neue Zahlen ins Rennen geworfen, einig waren sie sich darin, dass die Fläche deutlich geringer ausfallen dürfte als 2021. Im vergangenen Jahr wurde in Tschechien auf knapp 44.000 ha Mohn angebaut, moderate Hektarerträge sorgten dabei für das höchste Ernteergebnis der letzten Jahre. Allerdings gab es immer wieder Berichte, dass die Qualität nicht durchweg &uuml

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
02.07.2026
OTTAWA/BRÜSSEL. In Kanada kam es bei der Leinsaataussaat zu Verzögerungen. Kleinere Anbauflächen als erwartet sind die Folge. EU-Länder haben in der Saison 2025/2026 mehr als 680.000 mt Leinsaat importiert.
Ölsaaten
02.07.2026
NEU-DELHI/BRÜSSEL. Im Juli wird einer weiterer Sesam-Tender erwartet. Das wirkt sich auf die Preise aus. Indiens Exporte sind gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Ölsaaten
01.07.2026
OTTAWA. Statistics Canada hat die Anbauprognose für die Aussaat 2026/2027 um 23% reduziert. Niederschläge sorgen für eine positive Entwicklung der Pflanzen. EU-Länder haben ihre Importe 2026/2027 um 4% gesteigert.
Ölsaaten
01.07.2026
DALIAN. Da mittlerweile kaum noch EU-konforme Ware verfügbar ist, richtet sich der Blick zunehmend auf die Entwicklung der neuen Kürbiskernernte. Vor allem die Erträge werden sich als entscheidend für die Preisentwicklung herausstellen.