Ölsaaten - Ölsaaten

Blaumohn: Erzeuger werden andere Agrarrohstoffe bevorzugen

10. März 2022 07:55, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM. Mit den aktuellen Entwicklungen zwischen Russland und der Ukraine sorgen sich tschechische Mohnhändler auch um ihr Geschäft, denn ihr wichtigster Abnehmer ist involviert. Marktteilnehmer rechnen mit massivem Einfluss auf die Anbauzahlen für dieses Jahr.

Tschechiens Exporte gehen zu mehr 25% nach Russland

Die Eskalation der Russland-Ukraine-Krise versetzt auch den tschechischen Blaumohnmarkt in Aufruhr und lässt Marktteilnehmer in eine unsichere Zukunft blicken. Russland war bislang der wichtigste Importeur von tschechischem Mohn. In Anbetracht der aktuellen Lage wollen einige Farmer jedoch auf lukrativere Agrarprodukte setzen. Statt Mohn sollen nun unter anderem verstärkt Weizen, Raps, Gerste und Sojabohnen angebaut werden. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass für die kommende Ernte möglicherwe

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
19.05.2022
OTTAWA/NUR-SULTAN. Mitte Mai haben die Bauern mit der Aussaat in den kasachischen Anbauregionen begonnen, in einzelnen Gebieten soll es Berichten zufolge jedoch relativ trocken sein. Kanadas Exporteure profitieren nach eigenen Angaben bislang kaum von Lieferbeschränkungen zwischen Russland und der EU.
Ölsaaten
19.05.2022
CHRUDIM. Die offiziellen Anbauzahlen werden im tschechischen Mohnmarkt mit Spannung erwartet, während die Erwartungen der Marktteilnehmer deutlich auseinander gehen. Einig sind die Händler dagegen bei den Preisvorstellungen für die neue Ernte.
Ölsaaten
19.05.2022
NEU-DELHI. Indische Sesamhändler zeigen sich enttäuscht von den aktuellen Preisentwicklungen. Nach dem Tender-Gewinn und der Ankunft qualitativ guter Ware im Markt hatten sie festeren Preisen gerechnet. Nun ist das Gegenteil eingetreten.
Ölsaaten
18.05.2022
SOFIA/KYIV. Marktteilnehmern zufolge besteht für bulgarische Erzeuger derzeit kein Grund, sich schnellstmöglich von ihren Rohwarenbeständen zu trennen. Das schlägt sich auf die Preise nieder. In der Ukraine geht die Sonnenblumenkernaussaat weiter voran, schätzungsweise 70% der geplanten Flächen wurden bereits bestellt.