Ölsaaten - Ölsaaten

Blaumohn: Angespannte Lage auf dem tschechischen Markt

21. März 2022 um 10:21 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM/ANKARA. Die schwierige geopolitische Situation nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine stellt die Marktteilnehmer in Tschechien vor schwierige Entscheidungen. Der türkische Markt scheint von den Entwicklungen bisher weniger betroffen.

Russland als größter Abnehmer

Die Marktteilnehmer bezeichnen die Lage auf dem tschechischen Blaumohnmarkt als zurzeit sehr unsicher. Das Problem ist, dass Russland der größte Abnehmer für tschechischen Blaumohn ist; 30-40% der Exporte sind für den russischen Markt bestimmt. Durch die angespannte geopolitische Situation nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben sich viele tschechische Farmer deshalb entschlossen, ihre Anbaufläche zu verkleinern – wie groß sie nun genau ist, ist noch nicht bekannt. Erste Meldung

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
16.05.2024
ASTANA. Kasachische Bauern sind mit der Aussaat der diesjährigen Leinsaaternte beschäftigt. Geplant ist eine Erweiterung der Fläche gegenüber 2023. Kasachstans Exporte sind aufgrund der enttäuschenden Ernte 2023 deutlich zurückgegangen.
Ölsaaten
16.05.2024
NEU-DELHI/BRASILIA. Die ersten Säcke aus der Sommerernte treffen auf den indischen Handelsmärkten ein. In Brasilien sind die Bauern derweil mit der Aussaat beschäftigt und hoffen auf eine gute Ernte.
Ölsaaten
15.05.2024
SOFIA/KYIV. Das US-Agrarministerium geht davon aus, dass die weltweite Sonnenblumenkernproduktion 2024/2025 nur 1% größer ausfallen soll als im Vorjahr.
Nüsse
13.05.2024
NEU-DELHI/ATLANTA. Da in Indien mit einer sehr großen Ernte gerechnet wird, sind Preissteigerungen in den nächsten Wochen eher unwahrscheinlich. In den USA bereitet das Wetterphänomen La Niña den Landwirten Sorge.