Preis: 3,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Blaumohn: 25% weniger Mohn in Tschechien

18. Oktober 2017 um 10:06 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHRUDIM. Das Czech Statistical Office hat das vorläufige Ernteergebnis für die tschechische Mohnproduktion 2017 bekannt gegeben: Gegenüber dem Vorjahr ist die Ernte um mehr als 25% zurückgegangen.

18,7% kleinerer Ertrag
Bereits früh in der Saison stand fest, dass die tschechischen Mohnbauern ihre Anbaufläche in diesem Jahr reduzieren würden. Aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse fiel allerdings auch der Hektarertrag deutlich geringer aus als in den Jahren zuvor. Aktuellen Berichten zufolge wurden rund 21.180 mt Mohn auf 32.586 ha produziert. Der Hektarertrag lag mit 0,65 mt/ha ganze 18,7% unter dem Durchschnitt (0,80 mt/ha). Auch deutlich schlechtere Ernteprognosen kursierten in den vergangenen Monaten im Markt (15.000-17.000 mt).

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
02.07.2026
OTTAWA/BRÜSSEL. In Kanada kam es bei der Leinsaataussaat zu Verzögerungen. Kleinere Anbauflächen als erwartet sind die Folge. EU-Länder haben in der Saison 2025/2026 mehr als 680.000 mt Leinsaat importiert.
Ölsaaten
02.07.2026
NEU-DELHI/BRÜSSEL. Im Juli wird einer weiterer Sesam-Tender erwartet. Das wirkt sich auf die Preise aus. Indiens Exporte sind gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Ölsaaten
01.07.2026
OTTAWA. Statistics Canada hat die Anbauprognose für die Aussaat 2026/2027 um 23% reduziert. Niederschläge sorgen für eine positive Entwicklung der Pflanzen. EU-Länder haben ihre Importe 2026/2027 um 4% gesteigert.
Ölsaaten
01.07.2026
DALIAN. Da mittlerweile kaum noch EU-konforme Ware verfügbar ist, richtet sich der Blick zunehmend auf die Entwicklung der neuen Kürbiskernernte. Vor allem die Erträge werden sich als entscheidend für die Preisentwicklung herausstellen.