Sultaninen: Warten und Bangen

13. April 2017 um 09:50 , Der AUDITOR
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MANISA. Das bevorstehende Referendum hält den türkischen Markt in Atem, neben der Erfüllung laufender Kontrakte wird aktuell kaum Handel betrieben.

Letzte Woche wurden rund 5.000 mt Sultaninen ins Ausland geliefert, seit Saisonbeginn kommt die Ausfuhr damit auf knapp 175.000 mt. Dank der guten Ernte 2016 und des erheblich niedrigeren Preisniveaus ist das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 40% gestiegen.

Export Sultaninen in mt

Saison

mt

Ø USD

Ø EUR

2016/17

174.653

1.583

1.484

2015/16

125.328

2.140

2.006

seit Saisonbeginn

 
Gutes wie Schlechtes
Marktteilnehmer haben bereits ihre Angst vor gravierenden wirtschaftlichen Konsequenzen geäußert. Gerade der Wechselkurs, der schon in den letzten Monaten viele einstecken musste, wird als kritischer Faktor betrachtet.

Noch halten die Preise das Niveau der Vorwoche. Mit größeren Frostschäden ist derzeit nicht mehr zu rechnen, was die guten Ernteaussichten weiter stärkt.

Sultaninen, Türkei

Sorte

USD/mt

EUR/mt

Grade A, Type 8, STD  

1.245

1.167

Grade A, Type 9, STD  

1.275

1.195

Grade A, Type 10, STD  

1.360

1.275

Bio, Grade A, Type 9  

1.900

1.781

FOB Izmir

 
Lichtblicke in Afrika
Die Südafrikanische Sultaninenproduktion wird bereits verschifft. Das schlechte Wetter im Januar hatte der Ernte deutlich weniger geschadet, als viele befürchtet hatten. Mit etwa 60.000 mt liegt der Ertrag auf einem guten Niveau. Allerdings ist der Anteil an goldenen Sultaninen, insbesondere bei Medium- und Jumbo-Größen, deutlich kleiner als in den letzten Jahren.

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Sultaninen, Type 10, Türkei
Dateisymbol
Preischart Sultaninen, Type 9, Türkei

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