Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sultaninen: Türkische Produktion soll um 10% steigen

17. Mai 2022 um 10:55 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MANISA/TEHERAN. Experten und Marktteilnehmer zeigen sich weiterhin zuversichtlich bezüglich der türkischen Sultaninenproduktion 2022. Zudem sprachen auch die Prognosen während des World Nut and Dried Fruit Congress in der vergangenen Woche von einem weltweiten Produktionsplus. Der Iran büßt aufgrund der Russland-Ukraine-Krise derweil einen Großteil seines Exportpotentials ein.

Türkische Exporte wieder im Aufschwung

Nach der Exportflaute in der Feiertagswoche liefen die Trockenfruchtausfuhr aus der Türkei wieder zu alter Form auf. Vergangene Woche wurden 4.864 mt Sultaninen und Rosinen exportiert, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 3.194 mt. Insgesamt beläuft sich das Ausfuhrvolumen seit Beginn dieser Saison auf 179.303 mt und ist somit im Jahresvergleich um fast 16.500 mt bzw. 10% gestiegen.

Marktteilnehmer berichten zwar, dass die TMO noch über etwa 40.000-50.000 mt Sultaninen verfüge sollte, geh

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
19.05.2026
MANILA. Die Kokoserzeuger auf den Philippinen, aber auch in anderen Produktionsländern wie Vietnam und Indonesien blicken besorgt auf das El-Niño-Wetterphänomen, das sich in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Auch steigende Kraftstoffpreise und eine begrenzte Verfügbarkeit machen ihnen zu schaffen.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MACAO. In der Saison 2026/2027 wird die Versorgungslage bei Tafeldatteln recht entspannt sein. Der Sudan ist tatsächlich das einzige Land, in dem die Produktion zurückgehen wird.
Trockenfrüchte
19.05.2026
AYDIN/MACAO. Die weltweite Trockenfeigenproduktion soll in diesem Jahr zurückgehen. In der Türkei wird hingegen ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Die Mykotoxinproblematik belastet den Markt jedoch massiv.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MALATYA/MACAO. Laut aktueller INC-Schätzungen dürfte die Trockenaprikosen-Produktion 2026/27 mehr als 50% größer ausfallen als im Vorjahr; vorausgesetzt, die Türkei sieht sich nicht wieder mit unerwarteten Wettereskapaden konfrontiert. Erste Hagelstürme bereiten den dortigen Erzeugern bereits Sorgen.