Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sultaninen: Lira und Covid-19 schwächen den Markt

17. November 2020 um 15:04 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MANISA. Trotz der vergleichsweise niedrigen Preise sind türkische Exporteure unzufrieden mit der Nachfragesituation. Derweil hat der INC die vorläufigen Produktionsergebnisse für die weltweite Sultaninen- und Rosinenproduktion bekanntgegeben.

Verhaltene Aktivitäten an beiden Fronten

Der drastische Wertzuwachs der türkischen Lira in der vergangenen Woche verunsichert die Exporteure. Die Preisindikationen für Sultaninen, Grade A, Type 9 liegen bei 1,70-1,85 USD/kg FOB Izmir, einige Anbieter halten sich mit Offerten allerdings vorerst bedeckt. Auch von der Käuferseite kommt derzeit nur wenig Interesse, die wenigen Anfragen, welche die Exporteure erreichen, sind in der Regel für Spotlieferungen. Neben der allgemeinen Unsicherheit in vielen Märkten aufgrund der Corona-Situation,

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
16.06.2026
MANILA. Obwohl die Inlandspreise nachgeben, haben die philippinischen Anbieter ihre Exportpreise für Kokosraspel noch nicht gesenkt. Faktoren wie die Schäden des starken Erdbebens und hohe Logistikkosten belasten den Markt zudem. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Wetterentwicklungen.
Trockenfrüchte
16.06.2026
MACAO/SACRAMENTO. Laut den aktuellen Daten des INC soll die weltweite Trockenpflaumenproduktion im Jahresvergleich steigen. Marktteilnehmer empfehlen dennoch die Verfügbarkeit einzelner Sorten im Auge zu behalten.
Trockenfrüchte
16.06.2026
AYDIN. Die Feigenbauern sind mit den Arbeiten für die Bestäubungsperiode beschäftigt. Bocksfeigen sind deutlich günstiger als in der Vorwoche. Das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) registrierte in dieser Saison mehr als etwa 200 Grenzzurückweisungsmeldung beim Trockenfeigenlieferungen aus der Türkei.
Trockenfrüchte
16.06.2026
MALATYA. Wetterbedingt verschiebt sich der Erntebeginn für einen Großteil der türkischen Aprikosenerzeuger um einige Tage nach hinten. Die Ertragsschätzungen laufen noch, erste Zahlen kursieren jedoch bereits im Markt. Die Exporte liegen weit hinter denen des Vorjahres.