Sultaninen: Iranische Unruhen beflügeln türkische Händler

25. April 2018 um 16:12 , Der AUDITOR
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TEHERAN/ANKARA. Wechselkursschwankungen in Iran veranlassen die Bauern, höhere Rohwarenpreise zu verlangen. Das ruft den türkischen Handel auf den Plan, der eine Chance wittert.

Bauern wollen mehr Geld
Vor zwei Wochen hatte die iranische Regierung einen einheitlichen Wechselkurs von 1 USD = 42 000 IRR eingeführt. Bis dahin lag der offizielle Kurs bei 1 USD = 37 000 IRR. Iranische Bauern und Rohwarenhändler hingegen rechneten mit einem Wechselkurs von 1 USD = 60.000 IRR, mit der Vereinheitlichung sollten sie auf einen Schlag deutlich weniger für ihre Ware erhalten, denn der Inlandskurs war an den Außenhandelskurs angepasst worden.

Um die Abwertung auszugleichen, reagierten mehrere Bauern mit einem saftigen Preisanstieg. Auf der anderen Seite stehen iranische Importeure und Exporteure, die es vorziehen, keine Angebote abzugeben und sich ruhig zu verhalten, bis sich der Markt stabilisiert hat. 

Die Konkurrenz in Lauerstellung
Sollten die höheren iranischen Preise tatsächlich bis in den Exportmarkt durchdringen, gibt es ein Land, das sich besonders über diese Entwicklung freuen wird: die Türkei.

„Wenn sich den türkischen Sultaninenhändlern so eine Chance bietet, können die Preise auch hier schnell wieder auf 1.700-1.750 USD/mt FOB steigen“, bestätigen türkische Trockenfruchthändler.

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