Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sultaninen: Höhere Kosten durch Pestizideinsatz

4. Juli 2023 um 10:30 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MANISA. Der hohe Feuchtigkeitslevel in den Anbauregionen nötigt die Erzeuger zum gesteigerten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Dies dürfte sich sowohl auf die Qualität als auch die Preisgestaltung der diesjährigen Sultaninenproduktion auswirken.

Feuchtigkeit wird zum Problem

In den Sultaninenanbauregionen Manisas klettern die Tagestemperaturen inzwischen auf bis zu 37°C, was für diese Jahreszeit nicht unüblich ist. Hohe Luftfeuchtigkeit gepaart mit den zuletzt heftigen Niederschlägen bilden allerdings idealen Nährboden für Mehltau und andere Krankheiten. Um ihre Erträge zu schützen, sind die Farmer gezwungen, regelmäßig Pestizide einzusetzen, was die Produktionskosten in diesem Jahr zusätzlich erhöht. 

Exporteure senken Preise

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
07.10.2026
MANILA/HANOI. Die Preise für Kokosraspel auf den Philippinen bleiben stabil, während Kokosöl international erneut günstiger wird. El Niño könnte die Versorgung mit Kokosprodukten und damit die Preise 2027 merklich beeinflussen. Vietnams Kokosexporte in die USA legten im Jahresvergleich deutlich zu.
Trockenfrüchte
06.10.2026
AYDIN. Die erste Woche der Exportsaison wies ein gutes Ausfuhrvolumen aus. Die Lieferungen sollen in den kommenden Wochen weiter anziehen. Die Preisentwicklung ist dagegen etwas unklar.
Trockenfrüchte
06.10.2026
MALATYA. Die türkischen Trockenaprikosenexporte liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Erzeuger warten weiterhin auf mögliche Ankäufe durch TMO. Die Preise zeigen sich unterdessen weitgehend stabil.
Trockenfrüchte
06.10.2026
MANISA. Ein höherer Rohwareneinsatz sorgt dafür, dass sich die üppigeren Erträge dieser Saison nicht eins zu eins auf die Sultaninenproduktion umlegen lassen. Die Bauern bleiben unzufrieden mit den Rohwarenpreisen. Die Exporte laufen gut.