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Sultaninen: Gezielte Marktmanipulation

4. Januar 2018 um 12:21 , Der AUDITOR
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MANISA. Anders als im Iran oder der USA, sind die Preise für Sultaninen aus der Türkei vergleichsweise niedrig. Einige Marktteilnehmer sehen dies als verpasste Chance und versuchen nun die Preise mit gezielt platzierten Informationen nach oben zu treiben.

 

In der Türkei haben die Bauern bereits 80% der Rohware verkauft. Normalerweise sind zu diesem Zeitpunkt erst 60% verkauft. Dies liegt unter anderem auch an den Krediten, die die Bauern nach zwei Jahren zurückzahlen mussten. Die Regierung hatten ihnen nach dem Frostbefall in 2015 Kredite gewährt. Somit befand sich direkt zu Beginn der Saison eine große Menge Ware im Umlauf, die Half die Preise auf einem niedrigen Niveau zu halten. Kein Wunder also, dass die Exporte aus der Türkei auch in dieser Saison wieder Fahrt aufgenommen haben.

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