Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sultaninen: Abnehmer nicht im Kaufmodus

17. Oktober 2023 um 10:58 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MANISA. Die Preise in der Türkei sind nach wie vor im Aufwind, und die Landwirte sind bestrebt, diesen Vorteil zu nutzen, so dass sich die Exporteure auf der Anuga in der vergangenen Woche in einer schwierigen Lage befanden. Für mehreren Erzeugerländern sind aktualisierte Produktionsschätzungen für Sultaninen und Rosinen veröffentlicht worden, die einen Einbruch der weltweiten Produktion für 2023/2024 zeigen.

Für die Landwirte gibt es keine Grenzen mehr

Die Preise für Sultaninen steigen unaufhaltsam. Da die Landwirte sehr wohl wissen, dass Händler und Exporteure Nachschub benötigen, ziehen sie es vor, große Lagerbestände anzulegen und auf einen weiteren Preisanstieg zu warten. Sie rechnen mit Preisen von bis zu 100 TRY/kg. Da Bio-Sultaninen fast ausverkauft sind, haben die Exporteure ihre Angebote eingestellt und geben die Preise nur noch an ihre eigenen Kunden weiter.

Es wird erwartet, dass die Erzeugerorganisation Tariş zum dritt

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
19.05.2026
MANILA. Die Kokoserzeuger auf den Philippinen, aber auch in anderen Produktionsländern wie Vietnam und Indonesien blicken besorgt auf das El-Niño-Wetterphänomen, das sich in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Auch steigende Kraftstoffpreise und eine begrenzte Verfügbarkeit machen ihnen zu schaffen.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MACAO. In der Saison 2026/2027 wird die Versorgungslage bei Tafeldatteln recht entspannt sein. Der Sudan ist tatsächlich das einzige Land, in dem die Produktion zurückgehen wird.
Trockenfrüchte
19.05.2026
AYDIN/MACAO. Die weltweite Trockenfeigenproduktion soll in diesem Jahr zurückgehen. In der Türkei wird hingegen ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Die Mykotoxinproblematik belastet den Markt jedoch massiv.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MALATYA/MACAO. Laut aktueller INC-Schätzungen dürfte die Trockenaprikosen-Produktion 2026/27 mehr als 50% größer ausfallen als im Vorjahr; vorausgesetzt, die Türkei sieht sich nicht wieder mit unerwarteten Wettereskapaden konfrontiert. Erste Hagelstürme bereiten den dortigen Erzeugern bereits Sorgen.