Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sesam: Preisrückgang trotz kleinerer Ernte

21. September 2018 um 13:26 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

NEU-DELHI. Die schwache indische Rupie hat zur Folge, dass die Exportpreise für in indischen Sesam in dieser Woche nachgaben. Ein Blick in die Anbauregionen zeigt, dass die Erntesituation eher für steigende Preise spricht.

Rupie schwächelt
Während die Sesampreise im Inlandsmarkt stabil sind, profitieren ausländische Käufer von der schwachen Rupie und dem damit verbundenen Preisrückgang in dieser Woche um 50-80 USD/mt. Dennoch lässt die Exportnachfrage derzeit zu wünschen übrig, viele Abnehmer aus Europa, den USA, etc. ziehen es vor zu warten, bis die neue Ernte verfügbar ist. Ein neuer Tender aus Südkorea über 12.000 mt Sesam soll Anfang Oktober zusätzlich Bewegung in den indischen Markt bringen. 

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
01.10.2026
DALIAN. In China ist die Produktionsprognose für Sojabohnen nicht ganz so relevant wie andere Faktoren. Es wird erwartet, dass sich die Trends in der neuen Saison gegensätzlich werden.
Ölsaaten
01.10.2026
ABUJA/NEU-DELHI. In Nigeria trifft die neue Ernte in den Handelsmärkten ein. In Indien ist die Kharif-Aussaat so quasi abgeschlossen. Chinas Sesamimporte liegen etwa auf dem Vorjahresniveau.
Ölsaaten
30.09.2026
SOFIA/KYJIW. Das Eintreffen der neuen Ernte setzt die Sonnenblumenkernpreise im bulgarischen Markt unter Druck. In der Ukraine ist die Ernte zu rund einem Drittel eingefahren. EU-Länder haben ihre Importe seit Anfang Juli um fast 80% gesteigert.
Ölsaaten
30.09.2026
OTTAWA/ASTANA. Kanadische Bauern konnten auch in diesem Jahr gute Erträge erzielen. Hohe Überhangbestände aus dem Vorjahr bilden ein zusätzliches Versorgungspolster. Die Preise für kanadische Leinsaat bleiben so günstig wie seit Jahren nicht mehr.