Sesam: Handel und Export für drei Wochen stillgelegt

25. März 2020 um 12:18 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

NEU-DELHI. Immer mehr indische Händler melden sich, um ihren ausländischen Kunden mitzuteilen, dass in den kommenden Wochen vorerst kein Handel zu erwarten ist.

Lieferanten informieren ihre Kunden

Viele indische Exporteure haben sich heute gemeldet, um ihre ausländischen Geschäftspartner zu informieren, dass die landesweite Ausgangssperre vorerst ein komplettes Erliegen der Handelsaktivitäten zur Folge hat. Die Märkte sind geschlossen und die Container-Verladung in den Häfen wurde gestoppt.

Die Ausganssperre, die im Kampf gegen die Corona-Pandemie verhängt wurde, ist vorläufig auf drei Wochen beschränkt.

Einzelne optimistische Händler bieten dennoch Sesam zur Verschiffung in vier Wochen an. Die Preise bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie letzte Woche. 

Steigende Nachfrage im Spotmarkt

Ob dieser Nachrichten ist im europäischen Spotmarkt eine erhöhte Nachfrage für Lebensmittelrohstoffe aus Indien zu verzeichnen. Dazu zählen neben Sesam auch verschiedene Gewürze und Cashewkerne.

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
Preischart für Sesam, geschält, mechanisch getrocknet, 99.95% Reinheit
Preischart für Sesam, ungeschält, 99.95% Reinheit 
weitere Preischarts

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
10.08.2026
NEU-DELHI. Der indische Erdnussmarkt bleibt schwach, die chinesische Nachfrage verhalten. Eine deutliche Belebung wird vorerst nicht erwartet. Die Nachfrage nach Erdnussöl im indischen Einzelhandel sorgt jedoch für gewisse Unterstützung.
Ölsaaten
06.08.2026
NEU-DELHI/BRASÍLIA. In Indien geht die Kharif-Aussaat weiter voran und hat den Vorjahreswert mittlerweile überschritten. Brasilien rechnet mit einer deutlich kleineren Ernte als im Vorjahr, und die USA importieren weniger Sesamöl.
Bio-Rohstoffe
05.08.2026
VANCOUVER. In Südamerika herrschen derzeit regnerische Wetterbedingungen. Die Preise entsprechen nicht ganz den Erwartungen.
Ölsaaten
05.08.2026
OTTAWA/BRÜSSEL. Eine kleinere Ernte in Kanada dürfte in der Saison 2026/2027 zu geringeren Exporten führen; die Gesamtbestände bleiben jedoch hoch und geben keinen Anlass zur Sorge. Kanada ist der mit Abstand wichtigste Leinsaatlieferant für die EU.