Sesam: Exporteure rechnen mit Nachfrageansturm

30. März 2020 um 16:18 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI. Der Exporthandel ist dennoch vorerst auf Eis gelegt und die lokalen Handelsbörsen wurden geschlossen. Marktteilnehmer rechnen mit einem massiven Preisanstieg nach der Ausgangssperre.

Die allgemeine Lage

Die indische Regierung dementierte Gerüchte darüber, dass geplant sei, die Ausgangssperre über den 21. April hinaus zu verlängern. Laut einem Schreiben der Behörden in Andhra Pradesh sind bestimmte Industriezweige von der Ausgangssperre ausgenommen und dürfen den Betrieb, unter Einhaltung der notwendigen Maßnahmen, aufrechthalten. Dazu gehören Öl- und Getreidemühlen, Pharmaunternehmen sowie Unternehmen aus der Landwirtschaft. 

Keine Einschränkungen bei der Sommerernte

Der Exporthandel ist vorerst ausgesetzt, denn auch die Häfen sind geschlossen. Wie indische Händler berichten, läuft die Sesamaussaat allerdings normal und Mitte April soll es ein Update bezüglich der Anbaufläche für die Sommerernte geben.

Auch aus dem Sudan und Nigeria gibt es derzeit quasi keine Angebote, weshalb einige Händler davon ausgehen, dass die Sesampreise aufgrund eines Nachfrageansturms nach der Ausganssperre in Indien nach oben schießen werden.

Der letzte Sesam-Tender aus Südkorea konnte aufgrund der aktuellen Lage in den Anbauländern nicht wie geplant beendet werden. Eine Wiederholung nach dem Ende der Ausgangssperre ist möglich.

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Preischart für Sesam, geschält, mechanisch getrocknet, 99.95% Reinheit
Preischart für Sesam, ungeschält, 99.95% Reinheit 
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