Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sesam: Afrikanische Lieferanten bekommen den Vorzug

28. März 2019 um 16:58 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

NEU-DELHI. Der indische Sesammarkt ist zum Erliegen gekommen, kaum noch Sesam ist im freien Markt verfügbar. Die meiste Ware befindet sich bei Händlern uns Exporteuren, die damit ihre Kontraktlieferungen erfüllen müssen.

Mehr Import, weniger Export
Experten schätzen, dass die Sesamernte im Herbst 2018 aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen gerade einmal die Hälfte des üblichen Ergebnisses erzielen konnte. Um den Ernteausfall teilweise aufzufangen, könnten sich die Sesamimporte nach Indien im Jahr 2019 verdoppeln.

Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass das Exportvolumen in diesem Jahr um 10-15% zurückgeht. Wenn möglich, haben die Käufer ihre Anfragen nach Afrika verlagert. Die gute Exportnachfrage lässt die Preise hier inzwischen all

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
01.10.2026
DALIAN. In China ist die Produktionsprognose für Sojabohnen nicht ganz so relevant wie andere Faktoren. Es wird erwartet, dass sich die Trends in der neuen Saison gegensätzlich werden.
Ölsaaten
01.10.2026
ABUJA/NEU-DELHI. In Nigeria trifft die neue Ernte in den Handelsmärkten ein. In Indien ist die Kharif-Aussaat so quasi abgeschlossen. Chinas Sesamimporte liegen etwa auf dem Vorjahresniveau.
Ölsaaten
30.09.2026
SOFIA/KYJIW. Das Eintreffen der neuen Ernte setzt die Sonnenblumenkernpreise im bulgarischen Markt unter Druck. In der Ukraine ist die Ernte zu rund einem Drittel eingefahren. EU-Länder haben ihre Importe seit Anfang Juli um fast 80% gesteigert.
Ölsaaten
30.09.2026
OTTAWA/ASTANA. Kanadische Bauern konnten auch in diesem Jahr gute Erträge erzielen. Hohe Überhangbestände aus dem Vorjahr bilden ein zusätzliches Versorgungspolster. Die Preise für kanadische Leinsaat bleiben so günstig wie seit Jahren nicht mehr.