Rosinen: Fehlende Gesundheitsrichtlinien behindern Exporte

1. April 2020 um 11:56 , Der AUDITOR
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MASHAD. Rosinen sind das wichtigste Exportprodukt in der iranischen Provinz Razavi-Chorasan. Die dortige Handelskammer stellte jedoch fest, dass die Rosinenexporte seit dem Ausbruch des Coronavirus im Iran stark zurückgegangen sind.

Fehlende Richtlinien sorgen für Probleme

Ein Problem, das den Export behindert, sind die bisher mangelhaften Gesundheitsrichtlinien. Die Marktteilnehmer in Razavi-Chorasan haben das Ministerium für Industrie, Bergbau und Handel aufgefordert, sich mit Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan sowie Tadschikistan zu koordinieren, um Gesundheits- und Quarantänerichtlinien aufzustellen und die Sicherheit für Exporte zu gewährleisten. Diese Länder sind die Hauptexportziele für Rosinen aus der Provinz. Die Handelskammern versuchen verzweifelt, Probleme wie geschlossene Grenzen und Zollstationen in den Zielhäfen zu lösen. Die iranischen Ölexporte haben ebenfalls darunter gelitten, dass einige Nachbarländer ihre Grenzen geschlossen haben.

Nominale Preiserhöhung

Da die Exporte im März stark behindert wurden, fordern die Händler günstigere Rosinenpreise. Trotz der Probleme auf dem Exportmarkt sind die Preise in den letzten zwei Wochen stattdessen gestiegen. Eine steigende Nachfrage zum iranischen Neujahrsfest und die Vermarktung von Trockenfrüchten als wertvolle Nährstoffquelle in Zeiten der Covid-19-Pandemie haben die Preise nominal um 4-5% in die Höhe getrieben. Die Händler rechnen jedoch damit, dass die Inlandsnachfrage zurückgehen und die Preise in den nächsten Wochen nach unten drücken wird.

Rosinenpreise, Premium-Qualität, Iran

Typ

EUR/kg

Rosinen, sonnengetrocknet

1,63

Sultaninen

1,43

Rosinen, golden

1,50

Rosinen, grün

1,70

FOB Iran

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