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Pistazien: Nachfragerückgang sorgt für Preisanpassungen

6. April 2020 um 14:28 , Der AUDITOR
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TEHERAN. Die iranische Pistazienindustrie wurde in den vergangenen Wochen unter anderem von rückläufiger Nachfrage geprägt. Das schlägt sich auch in der Preisentwicklung nieder.

Exporte im Jahresvergleich um 400% gestiegen

Zwischen dem 21. Januar und dem 19. Februar dieses Jahres wurden 12.757 mt Pistazien aus dem Iran exportiert, ein Rückgang um 7,3% auf 13.760 mt gegenüber dem Vormonat. Hauptabnehmer waren der Ferne Osten (primär China) mit 3.274 mt sowie Re-Exporteure wie die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Lieferungen in den arabischen Raum und nach Europa fielen mit jeweils knapp über 1.920 mt ähnlich groß aus.

Das Ende der Neujahrssaison und der quasi fließende Übergang in die Corona-Krise, hatten das Interesse ausländischer Käufer gebremst. Dennoch vielen die Ausfuhrzahlen im Jahresvergleich deutlich besser aus als in den vergangenen drei Jahren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnte das Exportvolumen um annährend 400% gesteigert werden. Die geringe Verfügbarkeit aus der Ernte 2018 sorgte dafür, dass zwischen dem 21. Januar und dem 19. Februar 2019 lediglich 2.581 mt Pistazien exportiert wurden. Seit Beginn der Erntesaison im September bis Ende 2020 lieferten iranische Exporteure rund 70.599 mt Pistazien ins Ausland. 

Preise geben nach

Rückläufige Nachfrage aus dem In- und Ausland ließ die Preise deutlich sinken und die Exportpreise für iranische Pistazien sind in den vergangenen zwei Wochen um 3-5% bzw. bis zu 0,20-0,34 EUR/kg günstiger geworden. 

Pistazien, Iran

Type

EUR/kg

Ahmad Aghaei, 22-24

6,96

Ahmad Aghaei, 24-26

6,69

Akbari, 20-22

7,02

Akbari, 22-24

6,76

Kale Ghuchi, 22-24

6,83

Kale Ghucci, 24-26

6,63

Fandoghi, 30-32

5,90

Fandoghi, 32-34

5,70

FOB Iran

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
Preischart Pistazien in der Schale, Ahmad Aghaei, 22/24, NO, Iran
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