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Mandeln: Spanien will sich schützen

30. August 2017 um 10:32 , Der AUDITOR
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MADRID/SACRAMENTO. Der spanische Mandelmarkt hat nur eine Chance, sich gegen die kalifornische Konkurrenz zu behaupten: Qualitativ bessere Ware.

Spanische Bauern und Händler halten viel auf die Qualität ihrer Mandeln, Importe der deutlich günstigeren US-Mandeln setzen die Preise allerdings zunehmend unter Druck. Der Anbau von Mandeln verliert für spanische Bauern an Lukrativität.

In diesem Jahr sollen rund 100.000 mt kalifornische Mandeln nach Spanien importiert werden, die Inlandsproduktion bringt es 2017 voraussichtlich auf gerade einmal 56.000-57.000 mt. Um die einheimischen Sorten von der Importware klar abzugrenzen, soll die geschützte geographische Herkunftsbezeichnung „Spanische Mandeln“ eingeführt werden.  

Spanische Mandeln

Sorte

EUR/kg

Valencia, >14 mm, natur

5,20

Valencia, 12/14 mm, natur

4,90

Marcona, 12/14 mm, natur

7,00

Largueta, 12/13 mm, natur

7,00

EXW Spanien

Ausgeglichener Markt
Die kalifornische Mandelproduktion 2017 wird auf 1,02 Mio. mt geschätzt. Damit steht den Bauern nicht nur eine Rekordernte ins aus Haus, gleichzeitig produzieren sie etwa das 18-fache der spanischen Konkurrenz. Bereits in den letzten Monaten der Saison 2016/17 waren die Exportwerte aus Kalifornien überdurchschnittlich hoch. Marktteilnehmer gehen daher davon aus, dass die Mehrproduktion in diesem Jahr spielend leicht von der höheren Nachfrage aufgesogen wird, sollten die Preise in etwa das aktuelle Niveau halten.

US-Mandelpreise

Sorte

EUR/kg

California, SSR, 27/30, blanchiert

5,75

blanchiert, gehobelt

5,70

blanchiert, gehackt

5,35

blanchiert, gestiftelt

5,45

Mandelgrieß, blanchiert

5,30

EXW Spanien

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Dateisymbol
Preischart Mandeln, Valencia, natur, 18-20, Spanien

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