Mandeln: Australien verzeichnet schon jetzt die zweithöchsten Saisonexporte
19. Januar 2026 um 12:03 ,
Der AUDITOR
Inlandslieferungen auf Langzeittief
Im November 2025 fielen die Inlandslieferungen australischer Mandeln auf ein Langzeittief. Mit gerade einmal 1.843 mt (-29,1% ggü. Vj.) wurden so wenig Mandeln in den einheimischen Markt geliefert wie seit mehr als 14 Jahren nicht mehr. Di Monatsexporte hingegen gingen im Jahresvergleich zwar ebenfalls um 5,4% auf 12.627 mt zurück, liegen damit aber noch immer weit über dem Ergebnis für den Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre. In Hauptabnehmerländer wie China (+2,4% auf 8.555 mt) und Vietnam (+69,7% auf 1.670 mt) wurden im November noch einmal höhere Mengen exportiert als im Vorjahr und auch die Exporte nach Spanien (+175,8% auf 411 mt) legten zu, während die Lieferungen in die Türkei (-14,3% auf 6.792 mt), Indien (-10,0% auf 495 mt) und Deutschland (-70,4% auf 206 mt) rückläufig waren.
Neuer Rekord bleibt aus
Insgesamt wurden seit Beginn dieser Saison bislang 135.198 mt australische Mandeln mit und ohne Schale ins In- und Ausland geliefert, das sind 6,4% weniger als letztes Jahr um diese Zeit. Bereits Ende November hatten sowohl die Exporte als auch die Gesamtlieferungen das zweitbeste Saisonergebnis überhaupt erreicht. Die hohen Verkaufszahlen der vergangenen Saison sowie die geringere Ernte geben es allerdings nicht her, dass auch am Ende der Saison 2025/2026 ein neuer Rekord erzielt werden könnte.
Der Inlandsbedarf ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4% auf 18.582 mt zurück und die Ausfuhr immerhin um 6,2% auf 116.616 mt. Mit 71.357 mt gingen fast 61,2% der australischen Mandelexporte nach China, es folgen Indien (12,4%), Vietnam (7,1%), die Türkei (5,8%) und Deutschland (2,7%).
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Mandellieferungen* Australien in mt |
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Destination |
2024/25 |
2025/26 |
Diff. |
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China |
69.076 |
71.357 |
3,3% |
|
Australien |
20.064 |
18.582 |
-7,4% |
|
Indien |
17.158 |
14.475 |
-15,6% |
|
Vietnam |
6.788 |
8.245 |
21,5% |
|
Türkei |
7.926 |
6.792 |
-14,3% |
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Deutschland |
4.119 |
3.125 |
-24,1% |
|
Spanien |
3.263 |
1.920 |
-41,2% |
|
Neuseeland |
1.901 |
1.558 |
-18,0% |
|
Thailand |
1.540 |
1.303 |
-15,4% |
|
VAE |
3.502 |
1.175 |
-66,4% |
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Andere |
9.096 |
6.666 |
-26,7% |
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Gesamt |
144.433 |
135.198 |
-6,4% |
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Quelle: Almond Board of Australia; Mrz-Nov *mit und ohne Schale |
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Weiterhin gute Nachfrage erwartet
Die Experten von Australian Almonds berichte, dass auch nach den guten Novemberzahlen die Nachfrage nach australischen Mandeln weltweit hoch bleibt. Grund seien unter anderem die festeren Preise aus Kalifornien, da die Ernteerträge für 2025 deutlich geringer ausfallen als die von der Branche offiziell prognostizierten 3 Milliarden lbs (ca. 1,361 Mio. mt).
Alle Augen richteten sich nun auf den Kurs gegenüber dem US-Dollar, da der Australische Dollar zum ersten Mal seit mehr als zwölf Monaten die Marke von 67 US-Cent durchbrochen hat, sowie auf die sich abzeichnenden geopolitischen Spannungen weltweit, die sich auf die Handelsaktivitäten im Jahr 2026 auswirken könne, so die Experten in ihrem aktuellen Bericht.
Für mehr Informationen gehen Sie zu:
- Preischart für Mandeln, natur, +14, Valencia
- Preischart für Mandeln, natur, 12/14 mm, Valencia
- Preischart für Mandeln, blanchiert, 27/30, California SSR
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