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Macadamias: Erste Ernteschätzungen veröffentlicht

6. März 2024 um 15:22 , Der AUDITOR
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CANBERRA. Die Australian Macadamia Society hat die ersten Schätzungen für die australische Macadamia-Ernte 2024 bekanntgegeben. Die Aussichten sind nach einem schwierigen Jahr 2023 diesmal deutlich optimistischer.

Gute Bedingungen

Die Australian Macadamia Society (AMS) hat neue Schätzungen bezüglich der australischen Macadamia-Ernte 2024 veröffentlicht. Diesen zufolge dürfte das Erntevolumen bei 56.000 mt Macadamias in der Schale liegen (3,5% Feuchtigkeitsgehalt). Dies würde einem Anstieg von 16% gegenüber den 48.400 mt entsprechen, die im Vorjahr geerntet wurden. Damals waren die Erträge geringer als erwartet ausgefallen. Clare Hamilton-Bate, CEO der Australian Macadamia Society, zeigt sich optimistisch: „2024 sieht nach einer besseren Saison aus, mit guten Bedingungen während der Blüte und einer positiven Stimmung der Erzeuger in allen Anbauregionen. Während die jüngsten Regenfälle in einigen Regionen den Beginn der Ernte zu einer kleinen Herausforderung machen werden, erwarten wir bei guten Wachstumsbedingungen eine Verbesserung der Kernausbeute, was sehr ermutigend ist." Besonders erfreut ist Hamilton-Bate darüber, dass nach der kleinen Ernte des Vorjahres nun eine Rückkehr zur Normalität ansteht.

Komplizierte Analyse

Die australische Macadamia-Industrie stützt sich in der Regel auf wissenschaftliche Modelle, die vom Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei in Queensland entwickelt wurden, um eine erste Prognose für das Jahr zu erstellen. Diese Daten liegen leicht über denen der Australian Macadamia Society. Clare Hamilton-Bate gibt an, dass bei der AMS die offizielle Prognose noch durch eine Untersuchung der klimabasierten Modellierung in Verbindung mit einer Überprüfung historischer Erntemengen nach Zeiten niedriger Preise untermauert wurde. „Historische Daten aus Zeiten früherer Preisabschwünge zeigen, dass die Produktivität der Plantagen nur langsam wieder zunimmt. Dies ist auf den geringeren Anbau und die intensive Bewirtschaftung der Plantagen, z. B. durch Beschneiden, zurückzuführen. Die letzten beiden Saisons waren für die Landwirte sehr schwer, da die Kosten für Betriebsmittel in die Höhe geschnellt sind, was die Entscheidungen über die Bewirtschaftung der Kulturen noch schwieriger macht als sonst. In Anbetracht dessen gehen wir davon aus, dass die tatsächliche Erntemenge in dieser Saison wahrscheinlich unter den Prognosen der klimabasierten Modellierung liegen wird", sagt sie. Ein erster Erntebericht wird im Mai oder Juni 2024 veröffentlicht.

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