Ölsaaten - Ölsaaten

Leinsaat: Lieferungen über Umwege

31. März 2022 11:21, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MOSKAU/OTTAWA. Der Leinsaatmarkt durchlebt in dieser Saison schwierige Zeiten. Schlechte Ernten in Kasachstan und Kanada sorgten dafür, dass sich die Käufer vor allem in Russland eindeckten, denn hier war die Produktion überraschend gut ausgefallen.

Es wird nur verkauft, was auch da ist

Die Leinsaatpreise hatten sich zwischenzeitlich von einem Rekordhoch zum nächsten geschwungen. Nach dem Jahreswechsel sah es vorerst so aus, als könnten sich die Preise etwas entspannen. Viele Käufer waren längerfristig über Kontrakte gedeckt und man hoffte für spätere Geschäfte auf weitere Preiskorrekturen.

Die Wende zurück zum steigenden Preistrend kam mit dem Einfallen Russlands in die Ukraine. Die Abnehmer wurden panisch und wollten sich auch bis weit in die Saison hinein

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
05.10.2022
SOFIA/KYIV. Entgegen allen Berichten aus den Ursprüngen hat die EU-Kommission ihre Prognose für die laufende Sonnenblumenkernernte wieder erhöht. Die Rohwarenpreise haben etwas angezogen. Derweil teilt die Ukraine mit, dass sie sich darauf verlassen, dass der Getreidekorridor weiterhin geöffnet bleiben wird.
Ölsaaten
05.10.2022
CHRUDIM. Mangelndes Kaufinteresse und die Ungewissheit, wie sich die Nachfrage in den kommenden Monaten entwickeln wird, lähmen den Blaumohnmarkt. Die Erzeuger sind jedoch nicht bereit, sich dem Druck zu beugen.
Ölsaaten
05.10.2022
OTTAWA/NUR-SULTAN. In Kanada ist die Leinsaaternte in vollem Gange. Experten zeigen sich optimistisch, was die Erträge angeht, wobei Marktteilnehmer die finalen Ergebnisse abwarten wollen. Kanadische Leinsaat wird wieder deutlich günstiger werden müssen, um im internationalen Markt bestehen zu können.
Ölsaaten
05.10.2022
OTTAWA. Experten haben ihre Schätzungen für die diesjährige Senfsaatproduktion in Kanada noch einmal angepasst. Unter idealen Voraussetzungen sei ein Produktionsplus gegenüber dem Vorjahr von 190% zu erwarten. Die Preise sollen sich allerdings nur langsam erholen.