Kürbiskerne: Chinesische Exporteure verlangen Vorkasse
28. April 2020 um 11:36 ,
Der AUDITOR
Exporteure in finanzieller Not
Der Kürbiskernmarkt ist durch die Corona-Pandemie weiterhin schwer angeschlagen. Chinesische Marktteilnehmer berichten, dass die Nachfrage aus Übersee stillsteht und so gut wie keine Geschäfte getätigt werden. Die meisten Exporteure haben schwere finanzielle Probleme. Aus Sorge, dass es Probleme mit der Annahme der Container in den Häfen geben könnte oder die Kunden zahlungsunfähig werden, fordern viele von ihnen mittlerweile Zahlung gegen Vorkasse, was potenzielle Käufer zusätzlich abschreckt. Die Preise für Kürbiskerne, Shine Skin, sind im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil geblieben und liegen für Grade AA-Kerne aktuell zwischen 3.300 und 3.590 USD/mt CFR Hamburg, je nach Anbieter. GWS-Kerne sind im Preis gesunken und Marktteilnehmer rechnen in den kommenden Wochen mit weiteren Abwärtstendenzen.
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Kürbiskerne, China |
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Typ |
USD/kg |
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GWS, Grade A |
2,77 |
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GWS, Grade AA |
2,89 |
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GWS, Grade AAA |
3,22 |
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Shine Skin, Grade A |
3,05-3,18 |
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Shine Skin, Grade AA |
3,30-3,59 |
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CFR Hamburg |
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Geschwächte Inlandsnachfrage
Im Inland sieht die Situation kaum besser aus. Dort wird fast ausschließlich ungeschälte Ware verkauft, da die Kürbiskerne in China traditionell mit Schale geröstet werden. Auch dort ist die Nachfrage außergewöhnlich schwach. Ein überwiegender Teil der Ware wird für gewöhnlich in den Supermärkten vor Ort gekauft, doch aufgrund der Covid-19-Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen sind viele Bürger verunsichert und verlagern ihre Einkäufe auf den Onlinehandel. Die Umsätze dort sind allerdings merklich schwächer, als es für gewöhnlich in den Supermärkten der Fall ist.
Für mehr Informationen gehen Sie zu:
- Preischart für Kürbiskerne, GWS, Grade AA
- Preischart für Kürbiskerne, Shine Skin, Grade AA
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