Kokosraspel: Große Plantagen müssen vorübergehend schließen

6. April 2020 um 12:12 , Der AUDITOR
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MANILA. Philippinische Kokosplantagen kämpfen derzeit mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Einige große Fabriken mussten bereits vorübergehend schließen.

Kaum Transportmöglichkeiten

Die Corona-Pandemie zeigt merkliche Auswirkungen auf den Kokosmarkt der Philippinen. Wie die Experten von T.M. Duché berichten, liegt ein großes Problem darin, dass die öffentlichen Transporte auf den Inseln so gut wie eingestellt sind und die Arbeiter deshalb kaum Möglichkeiten haben, zu ihren Arbeitsplätzen zu kommen. Aus diesem Grund mussten einige der großen Plantagen bereits vorübergehend schließen. Die kleineren Plantagen arbeiten aktuell weiter und ernten geringe Mengen an Kokosnüssen, sodass der Export noch nicht komplett eingestellt ist. Zurzeit liegen die Hoffnungen darauf, die Fabriken und Plantagen nach Ostern wieder öffnen zu können. Längerfristige Schließungen wären fatal für die ohnehin sehr arme Bevölkerung der Philippinen.

Lieferverzögerungen

Davao City, die flächenmäßig größte Stadt der Philippinen, hat derweil eine komplette Ausgangssperre erlassen. Wie lange diese anhalten wird, ist noch nicht bekannt. Einige Marktteilnehmer rechnen zum 14. April zumindest mit Lockerungen der Maßnahmen, noch ist jedoch nichts bestätigt. Handelsexperten schätzen, dass noch bis Ende September mit Lieferverzögerungen zu rechnen ist, unter anderem auch, weil viele Kokosplantagenarbeiter in Davao City leben. Da Händler sich aufgrund der massiven Unsicherheiten auf dem Kokosmarkt mit Kaufangeboten zurückhalten, sind die Preise für Kokosraspel, medium oder fein, leicht gesunken.

Kokosraspel

Qualität

EUR/mt

Medium, low fat, Indonesien

1.410

Fein, low fat, Indonesien

1.345

EXW Polen
Quelle: Handel

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