Kokosraspel: Plan der Käufer geht nicht auf
18. August 2021 um 15:21 ,
Der AUDITOR
Fabriken schwer zu erreichen
In ihrem aktuellen Bericht stellen die Experten von T. M. Duché klar, dass die Aussichten für die philippinischen Kokosproduzenten zurzeit alles andere als rosig aussehen. Der Lockdown in der Hauptstadt Manila wurde noch nicht gelockert und bedenkt man, dass bisher nur rund 5% der philippinischen Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sind, wird es bis zur Lockerung der Maßnahmen noch eine ganze Weile dauern. Das erschwert die Arbeit natürlich erheblich, da allein der Arbeitsweg zu den Fabriken in Manila oder den Vororten nur schwer zu gestalten ist. Viele Büroangestellte arbeiten von zuhause aus, durch fehlende Mittel ist aber auch das keine optimale Lösung.
Preise könnten weiter steigen
Käufer in den USA und in Europa stehen vor weiteren Schwierigkeiten. Wie T. M. Duché berichtet, befindet sich die Nachfrage auf einem Rekordhoch, was vor allem in den normalerweise ruhigen Sommermonaten sehr ungewöhnlich ist. Die Frachtkosten liegen allerdings weiterhin so hoch, dass viele Unternehmen ihre Bestellungen zunächst hintenangestellt haben. Dieser Plan könnte nach hinten losgehen; die Experten rechnen nicht damit, dass die Lieferkosten noch in diesem Jahr oder in den ersten Monaten des Jahres 2022 sinken werden. Im Gegenteil dürften die Exportpreise aufgrund der geringen Verfügbarkeit weiter steigen, vermutlich bereits im 4. Quartal 2021.
Aktuell halten sich die Preise auf dem europäischen Spotmarkt noch stabil und liegen für feine Kokosraspel, high fat, Ursprung Sri Lanka bei 2,85 EUR/kg FCA Spanien.
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Kokosraspel |
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Qualität, Ursprung |
EUR/kg |
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Fein, high fat, Sri Lanka |
2,85 |
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Fein, medium fat, Indonesien |
1,75 |
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Fein, low fat, Indonesien |
1,60 |
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FCA Spanien |
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Für mehr Informationen gehen Sie zu:
- Preischart für Kokosraspel aus Sri Lanka
- Preischart für Kokosraspel aus Indonesien
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