Kokosraspel: Markt bleibt äußerst volatil

15. Januar 2025 um 12:46 , Der AUDITOR
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MANILA. Viele unberechenbare Faktoren sorgen dafür, dass sich eine Prognose des Kokosmarktes für 2025 ausgesprochen schwierig gestaltet. Die Rohwarenknappheit und geringe Bestände dürften allerdings zu Preiserhöhungen führen.

Stabile Exporte in 2024

Die Experten von T.M. Duché haben sich zu Beginn des Jahres an einen Ausblick auf den Kokosmarkt 2025 gewagt. Dabei dürften die Marktteilnehmer aller Wertschöpfungsstufen mit diversen Hürden konfrontiert werden; dazu gehören geringere Produktionsmengen, ein entsprechender Mangel an Rohware sowie geopolitische Spannungen.

Die philippinischen Kokosraspelexporte haben sich im Jahr 2024 sehr widerstandsfähig gezeigt und lagen im Zeitraum Januar-November um 3,8% höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte konnten die meisten Produzenten ihre Ausfuhren steigern, doch dann gab es einen großen Knall, als ein wichtiger Hersteller auf den Philippinen seine größte Produktionsanlage stilllegte. Ob und wann diese 2025 wieder in Betrieb genommen wird, ist derzeit ungewiss.

Regenfälle lassen hoffen

Bereits im Juni waren die Exporte hochwertiger Kokosnüsse zurückgegangen, und vor allem Käufer in Europa und im Nahen Osten bekommen diese Knappheit zu spüren und sind verzweifelt auf der Suche nach entsprechender Ware. T.M. Duché berichtet weiter, dass die Lage in den USA ein wenig entspannter ist und es hier noch einige Kokosvorräte gibt, sodass die Lieferkette hier deutlich stabiler ist. Sollte der Exportrückgang auf den Philippinen allerdings anhalten, könnte sich auch das bald ändern. Die Trockenheit im letzten Jahr hat die Produktion und auch die Qualität der Kokosnüsse erheblich beeinträchtigt; derzeitige Regenfälle lassen die Marktteilnehmer allerdings hoffen, dass dieses Problem 2025 weniger ausgeprägt sein wird.

Transportkosten könnten steigen

Der hohe Konkurrenzdruck und die knappen Vorräte weltweit dürften den Marktexperten zufolge zu unvermeidlichen Preissteigerungen führen, vor allem, da die Nachfrage kontinuierlich steigt. Auch die Transportkosten könnten nach oben klettern, zum einen bedingt durch globale wirtschaftliche Unsicherheiten und zum anderen durch den Umstand, dass noch immer Umwege um das Rote Meer herum gefahren werden müssen. Dazu kommen weitere unberechenbare Faktoren wie Inflation, längere Transitzeiten, Zolländerungen (z.B. seitens der USA) etc. Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich der Kokosmarkt im Jahr 2025 weiterhin extrem volatil zeigt und es für alle Marktteilnehmer schwierig ist, langfristig zu planen.

Für mehr Informationen gehen Sie zu:
- Preischart für Kokosraspel aus Sri Lanka
- Preischart für Kokosraspel aus Indonesien
- Preischart für Kokosraspel aus den Philippinen 
- Preischart für Kokosöl aus Indonesien
- weitere Preischarts

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