Kokos: Taifuns sorgen für Wirbel

8. November 2016 um 14:48 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MANILA. Von November bis Anfang Dezember können die Taifunschäden auf den Philippinen besonders gravierend ausfallen.

Viele Exporteure sind für dieses Jahr bereits ausgebucht und auch für das erste Quartal 2017 wurden zahlreiche Verkäufe getätigt. Die Käufer wollen sich eindecken für den Fall, dass das das Wetter tatsächlich dramatisch schlechter wird und die Preise signifikant steigen. Noch hoffen sie aber auf gutes Wetter und die Angebote für philippinische Kokosraspel können ihr Niveau halten.

Kokospreise

Ursprung (FOB)

USD/mt

EUR/mt

Raspel, Philippinen

2.390

2.160

Raspel, Indonesien

2.080

1.880

Raspel, Sri Lanka

2.240

2.025

Kokosöl, Indonesien

1.490

1.345

Quelle: Asian and Pacific Coconut Community

  
Öl rutscht höher

Kokosöl dagegen verzeichnet einen Preisanstieg aufgrund guter Nachfrage und Sorgen bezüglich des Wetters. Damit folgt Kokosöl unter anderem Palmöl nach oben. Hier legten die Preise, trotz rückläufiger Nachfrage im Oktober, leicht zu. Hinzu kommt, dass zu befürchten ist, dass die Palmölproduktion in 2017 zurückgeht, was das Preisniveau ebenfalls steigen lässt. 

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
19.05.2026
MANILA. Die Kokoserzeuger auf den Philippinen, aber auch in anderen Produktionsländern wie Vietnam und Indonesien blicken besorgt auf das El-Niño-Wetterphänomen, das sich in den kommenden Monaten entwickeln könnte. Auch steigende Kraftstoffpreise und eine begrenzte Verfügbarkeit machen ihnen zu schaffen.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MACAO. In der Saison 2026/2027 wird die Versorgungslage bei Tafeldatteln recht entspannt sein. Der Sudan ist tatsächlich das einzige Land, in dem die Produktion zurückgehen wird.
Trockenfrüchte
19.05.2026
AYDIN/MACAO. Die weltweite Trockenfeigenproduktion soll in diesem Jahr zurückgehen. In der Türkei wird hingegen ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Die Mykotoxinproblematik belastet den Markt jedoch massiv.
Trockenfrüchte
19.05.2026
MALATYA/MACAO. Laut aktueller INC-Schätzungen dürfte die Trockenaprikosen-Produktion 2026/27 mehr als 50% größer ausfallen als im Vorjahr; vorausgesetzt, die Türkei sieht sich nicht wieder mit unerwarteten Wettereskapaden konfrontiert. Erste Hagelstürme bereiten den dortigen Erzeugern bereits Sorgen.