Kichererbsen: Deutlich kleinere Ernte als erhofft

4. April 2022 um 09:16 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI. Die indischen Erzeuger berichten, dass das Erntevolumen in diesem Jahr merklich geringer ausfällt als erhofft. Widrige Witterungsbedingungen haben zu Ertragseinbußen geführt. Die hohen Preise schrecken die Käufer zurzeit ab.

Ernte um einen Monat verzögert

Indischen Marktteilnehmern zufolge berichten Kichererbsen-Erzeuger aus allen indischen Anbaugebieten von einem deutlich geringeren Erntevolumen als im Vorjahr. Die Witterungsbedingungen waren teilweise so schlecht, dass es zu massiven Ertragseinbußen kommt und der Ernteprozess sich um einen ganzen Monat verzöget hat. Mit ähnlichen Schwierigkeiten hatten die Farmer bereits letztes Jahr zu kämpfen. Die Rohwarenpreise liegen deshalb auf einem hohen Niveau, und die Händler gehen aktuell nicht davon aus, dass sich das bald ändern wird. Das schlägt sich auch auf die Exportpreise nieder, die innerhalb einer Woche um 60 USD/mt gestiegen sind; diese Preiserhöhungen sind neben den hohen Kosten für Rohware auf die kleinere Produktion und die geringe Verfügbarkeit von Ware auf dem Spotmarkt zurückzuführen. Aktuell kosten indische Kichererbsen, 42-44 (12 mm) 1.350 USD/mt FOB Indien.

Kichererbsen, Indien

Typ

USD/mt

42-44 (12 mm)

1.350

44-46 (11 mm)

1.335

46-48 (10 mm)

1.315

58-60 (9 mm)

1.270

60-62 (8 mm)

1.260

62-64

1.250

FOB Indien

Ausländische Käufer halten sich zurück

Die hohen Preise lassen die ausländischen Käufer derzeit zögern, auch wenn die Sorge um eine mögliche Knappheit durchaus berechtigt ist. Marktteilnehmer berichten indes, dass die Ware der neuen Ernte, die mittlerweile auf den Märkten eintrifft, mit einer guten Qualität überzeugen kann. Das dürfte das Kaufinteresse wieder ein wenig ankurbeln, was allerdings erneut in Preiserhöhungen resultieren könnte. Insgesamt schätzen die Experten den Markt in der kommenden Zeit stabil ein.

Weitere Informationen:
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Preischart Kichererbsen, getrocknet, 42-44, 12 mm

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