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In Italien wurde die türkische Haselnuss diskutiert

17. Mai 2018 um 10:34 , Der AUDITOR
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Am 17. April trafen sich die Haselnusslandwirte aus Italien, Georgien und aus der Türkei in der Stadt NepiProvinz Viterboin Italien

 

Die Gewerkschaft der türkischen Haselnusslandwirte (Findik-SEN)traf sich am 17. April ‘Tag des internationalen Bauernwiderstandes‘ mit italienischen und georgischen Haselnusslandwirten auf Einladung der „Bio-Distretto Della Via Amerin“ Platform mit Haselnussproduzenten aus der Provinz Viterbo und mit Lebensmittelorganisationen in Nepi.

Beim Treffen wurde die weltweite Expansion der Haselnussplantagen von Großproduzenten diskutiert und dass diese den türkischen Haselnussmarkt unter Zugzwang stellt.

In der Hauptstadt berichtete die italienische Presse über den Kampf um weitere Haselnussanbauflächenmit dem Titel “Ein -Nein- für mehr Landwirtschaft“.

Auf der Konferenz „Von der lokalen Produktion zum Global Market: Seine Herausforderungen und Möglichkeiten“ wurde über die türkische Haselnussernte, die Herausforderungen der Haselnussbauern und über die aktuelle Situation der Landwirte in den übrigen Ländern diskutiert, ferner der Grundstein für eine internationale Solidarität gelegt.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft für türkische Haselnusslandwirte (Findik-SEN)sagte, wie folgt:

„Seit 2014 sind die Haselnusspreise von 12,37 Dollar/kg auf 6.33 Dollar/kg gesunken, so dass Haselnusslandwirte und die Volkswirtschaft des Landes einen großen Verlust erlitten haben. Während die Kosten für Düngermittelund Ernte stetig ansteigen verringert sich der Haselnusspreis.Die Haselnüsse dürfen nicht unterm Preis verkauft werden. Die Bauern auf dieser Welt sind untereinander keine Feinde oder Konkurrenten. Die Haselnuss ist unser gemeinsames Schicksal und die gemeinsame Zukunft von uns allen"

Quelle: Cumhuriyet 

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